ACUS gegen Sonntagsöffnung: Familien brauchen gemeinsame Freizeit

Wien (SK) - Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich klar gegen die Vorschläge des Vorsitzenden der Wiener ÖVP, Johannes Hahn, aus, der die Ladenöffnungszeiten noch mehr ausweiten will. "Das Rund-um-die-Uhr-Einkaufen ist für die Wirtschaft nur die Einstiegsdroge, damit die Arbeiterinnen und Arbeiter ebenso 24 Stunden pro Tag und 7 Tage die Woche der Wirtschaft zur Verfügung stehen", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), Richard Schadauer. ****

"Mit seiner Forderung an eine neue Bundesregierung nach einer noch weiter gehenden, so genannten Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten betreibt der Wiener ÖVP-Chef Hahn die noch größere Ausbeutung der Angestellten im Handel, die ohnehin schon zu den Benachteiligten zählen", meint der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. "Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) fordert von einer neuen Bundesregierung die Verankerung des freien Sonntags in der Verfassung", betont ACUS Bundesvorsitzende Richard Schadauer.

"Wenn uns die Familien und das gesellschaftliche Leben ein Anliegen sind, ist der freie Sonntag wichtig, jedoch leider nicht genug: es muss der Wildwuchs an Arbeitszeitregelungen und Dienstvertragsformen beseitigt werden, über den schon heute viele ArbeitnehmerInnen keine geregelten Dienst- und Freizeiten haben", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer. (Schluss) wf/mp

Rückfragehinweis: Richard Schadauer, ACUS-Bundesvorsitzender, Tel. 01/789 24 58; Alois Reisenbichler, ACUS-Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809

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