Lopatka: Ist Flöttl nicht der Superstar der Sozialdemokratie?

Gusenbauer, Vranitzky & Co. haben Erklärungsbedarf

Wien, 14. Juli 2006 (ÖVP-PK) Die SPÖ habe heute den "Gipfel der Lächerlichkeit" überschritten, so ÖVP-Generalsekretär Dr. Reinhold Lopatka zu den Vorwürfen von SPÖ-Matznetter. "Wenn die SPÖ nun versucht im SPÖ-ÖGB-BAWAG-Skandal den Polizist zum Dieb zu machen, ist das Ablenkungsmanöver nur allzu leicht durchschaubar." Die SPÖ könne sich ihre Rücktrittsaufforderungen an Finanzminister Grasser, der den Superstar der Sozialdemokratie, Wolfgang Flöttl, durch Zufall getroffen habe, für ihre eigene Parteispitze aufsparen. "Herr Flöttl ist bekanntlich sowohl mit Gusenbauer, als auch mit den damaligen Bundeskanzlern Vranitzky und Klima zusammengetroffen. Gusenbauer & Co. werden zu erklären haben, worüber sie mit einem der mutmaßlichen `Drahtzieher` in der BAWAG-Affäre gesprochen haben. Der Finanzminister hingegen hat festgestellt, mit Flöttl nicht befreundet zu sein und keinerlei geschäftlichen oder freundschaftlichen Kontakt zu haben", betonte Lopatka. ****

Der ÖVP-Generalsekretär verlangte einmal mehr "lückenlose Aufklärung aller Fragen" in der ÖGB-BAWAG-Affäre und auch der Rolle, die die SPÖ darin gespielt habe. Es wäre interessant vom SPÖ-Finanz- und Budgetsprecher zu erfahren, ob es, wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Samstags-Ausgabe berichten, tatsächlich Geldflüsse vom ÖGB zum FSG gegeben habe. "Dann müsste man von illegaler Parteienfinanzierung sprechen, weil die Geldflüsse vom FSG zur SPÖ ja bereits von der Parteiführung zugegen worden", so Lopatka abschließend.

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