Broukal: SPÖ hat gute Nachrichten im Bereich Bildung zu verteilen

Kritik an erbärmlicher Bildungspolitik der Regierung

Wien (SK) - "Ich freue mich auf den Wahlkampf, denn in meinem Arbeitsbereich - Schule und Universität - habe ich nur gute Nachrichten zu verteilen", unterstrich SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Freitag im Nationalrat. Da Broukal davon ausgeht, dass die SPÖ die Wahl gewinnt, lauten die guten Nachrichten: Senkung der Schülerzahlen auf 25 pro Klasse und zwar nicht erst 2009 sondern schon 2007, zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer, dort wo sie besonders gebraucht werden und das schon ab Februar 2007. Zudem wird die SPÖ dafür sorgen, dass niemand mehr in Österreich private Nachhilfe kaufen muss, sondern dass die Nachhilfe an der Schule kostenlos für alle SchülerInnen erfolgt. "Ich freue mich, Sie von der ÖVP im Oktober zahlenmäßig gestutzt, aber doch wieder zu sehen", so Broukal. ****

"Dieses Schulsystem entlässt zwanzig Prozent der Kinder mit 15 als funktionale Analphabeten und ÖVP-Abgeordnete Fuhrmann sagt, dass sich die Regierung um jeden individuell gekümmert hat", wunderte sich Broukal. "Mag sein, aber in welch erbärmlicher Qualität". Der SPÖ-Wissenschaftssprecher rief Finanzminister Grasser das PISA-Ergebnis in Erinnerung, das zeige, dass Österreich bestenfalls europäisches Mittelmaß ist.

Broukal forderte Grasser auf, "ein wenig mehr finanziellen Ehrgeiz" in den Bildungsbereich zu legen. In einer Ausschusssitzung hatte Finanzminister Grasser festgehalten, dass er es sei, der festsetzt, wie viel Geld die Schulen bekommen und nicht Bildungsministerin Gehrer. "Dann soll Grasser auch gefälligst die Verantwortung für eines der schlechtesten Schulsysteme Europas übernehmen", forderte Broukal. (Schluss) sk

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