Bauernbund-Bildungsprogramm "EDUCA" erfolgreich abgeschlossen

48 Nachwuchsführungskräfte absolvierten politisch-fachliche Ausbildung

Wien (AIZ) - Heute Abend verleiht der Bauernbund im ÖVP-Parlamentsklub (Figl-Zimmer) erstmals die Zertifikate des Bauernbund Bildungsprogramms "EDUCA". 48 Frauen und Männer aus dem ländlichen Raum schließen damit ihre zweijährige Ausbildung ab. "Wir freuen uns sehr, dass das von der Bauernbund Jugend initiierte und umgesetzte Bildungsprogramm ein voller Erfolg geworden ist. Seit Beginn der Ausbildungsreihe im Frühjahr 2004 bis 2006 waren die Nachwuchs-Führungskräfte mit vollem Engagement und Begeisterung dabei", sagt Martin Wetschka, Obmann der Bauernbund Jugend.

Schwerpunkte: Politische Bildung und Kommunikation

Weit über 100 Top-Referenten aus Wirtschaft, Politik und Medien gaben in 13 Modulen beziehungsweise 125 Unterrichtsstunden ihr Wissen an die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich weiter. Zu den Vortragenden zählten unter anderem Ludwig Scharinger, Generaldirektor der RLB Oberösterreich, Monika Lindner, Generaldirektorin des ORF, sowie die Nationalratsabgeordneten, Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch und Jakob Auer, stellvertretender Generalanwalt des Raiffeisen-Verbandes, sowie Josef Kandlhofer vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger, die Europa-Parlamentarierin Agnes Schierhuber, Harald Mahrer, Geschäftsführer von Pleon Publico, und Universitätsprofessor Peter Filzmaier. "Die bunte Palette an Vortragenden spiegelt auch die Breite der Zielgruppe wider. Es geht uns nicht darum, nur Programme für Bauern zu machen, sondern auch Selbstständige, Gewerbetreibende, Ärzte oder Angestellte einzubinden", betont Wetschka.

Die Module fanden in Wien, Oberösterreich, Niederösterreich und in Brüssel statt. Dadurch konnten die EDUCA-Teilnehmer direkt am Puls des Geschehens erste Eindrücke über politische und wirtschaftliche Entscheidungen und Zusammenhänge sammeln.

"Der Bauernbund Jugend war es ein besonderes Anliegen, ihre Nachwuchsführungskräfte mit einem soliden Basiswissen in den Bereichen Agrar-, Umwelt-, Infrastruktur-, Wirtschafts-, Industrie-, Sozial-, Kommunal- und Europapolitik auszustatten. Ein möglichst breit gefächertes Wissen ist der Grundstock für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung, die uns am Herzen liegt", sagt Wetschka. "Wir haben durch die Absolventinnen und Absolventen neue Impulse für unsere Arbeit für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum bekommen und neue Multiplikatoren in allen Bundesländern gewonnen", so der Obmann der Bauernbund Jugend.

Auf vielfachen Wunsch weiterer Lehrgang geplant

Auf vielfachen Wunsch ist eine weitere Auflage des EDUCA-Programms geplant. "Einige Landesbauernbünde, die ihre Kandidatinnen und Kandidaten beim Bildungsprogramm auch selbst vorschlagen, sind mit der Bitte an uns herangetreten, das Bildungsprogramm weiterzuführen", sagt Norbert Totschnig, Generalsekretär der Bauernbund Jugend und "Erfinder" des EDUCA-Programms. "Wir werden uns bemühen, diesem Wunsch spätestens 2007 nachzukommen, um auch weiterhin den vielen interessierten jungen Menschen aus dem ländlichen Raum ein ansprechendes Programm bieten zu können", so Totschnig. Interessierte erhalten bei ihm auch weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse n.totschnig@bauernbund.at oder unter www.jungbauern.at.
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