FPÖ-Klement: Kärnten bekam Galgenfrist

Nur Minderheitenfeststellung kann langfristige Lösung bringen

Wien-Klagenfurt (OTS) - "Der von Schüssel und Haider ausgehandelte Pakt mit 141 zweisprachigen Ortstafeln widerspricht eindeutig dem Willen der Kärntner Bevölkerung und ist offenbar als Vorleistung für eine weitere orange Regierungsbeteiligung zu sehen", sagte heute der gf. Landesparteiobmann der Kärntner FPÖ und Generalsekretär Dipl.-Ing. Karlheinz Klement.
"Haider selbst habe immer wieder versprochen, daß es keine weiteren zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten geben werde, solange er Landeshauptmann ist. Er hat auch zugesagt, daß jedes Ergebnis einer Volksbefragung für ihn bindend sei. Er hat beide Versprechen gebrochen, Haider solle nun Charakter beweisen und die logischen Konsequenzen ziehen.", so Klement weiter.

"Weiters habe Haider mit seiner Unverläßlichkeit bewirkt, daß die Slowenen in Kärnten immer maßlosere Forderungen stellen, die durch nichts gerechtfertigt sind. Kärnten könne indirekt von Glück reden, daß die SPÖ auf diese Slowenen-Forderungen eingegangen ist. Damit sei Kärnten eine Galgenfrist eingeräumt worden und werde zumindest noch eine Zeit lang verschont."

"Die einzige Möglichkeit, den maßlosen Forderungen einiger wild gewordener Slowenen-Funktionäre entgegen zu treten, ist die Durchführung einer Minderheitenfeststellung. Nur wenn objektive Zahlen vorliegen, kann über ein faires Miteinander in Kärnten verhandelt werden. Wir fordern alle Parteien auf, im Sinne einer langfristigen Lösung einer Minderheitenfeststellung zuzustimmen und so den Weg für ein vernünftiges Ergebnis frei zu machen" schließt Klement.

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