GPA bekräftigt Forderung nach CentersprecherInnen in Einkaufszentren

Betreiber könnten hier echten Innovationsgeist zeigen

Wien (GPA/ÖGB) - "Es gibt eine Reihe von Problemfeldern, von denen Beschäftigte in Einkaufszentren gemeinsam betroffen sind, die auf der betrieblichen Ebene mit den derzeitigen gesetzlichen Mitbestimmungsstrukturen nicht zu lösen sind. Deshalb werden wir unsere Bemühungen nach einer Etablierung von CentersprecherInnen in Einkaufszentren in den nächsten Monaten intensivieren", bekräftigt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Wolfgang Katzian, eine Forderung, die im Rahmen einer Veranstaltung mit BetriebsrätInnen und Beschäftigten aus Einkaufszentren erhoben wurde.++++

Betreiber von Einkaufszentren schließen mit ihren Vertragspartnern Verträge ab, von deren Inhalt auch Dritte, nämlich die Angestellten, massiv betroffen sind. Dabei handelt es sich etwa um Fragen wie Sicherheit, Verkehrsanbindung, Benutzung von Toiletten oder Kinderbetreuung. Es fehlt jedoch die gemeinsame Stimme der Angestellten bei der Aushandlung der entsprechenden Rahmenbedingungen.

"Unser Ziel ist es, in einigen Einkaufszentren Österreichs zunächst auf freiwilliger Basis CentersprecherInnen einzurichten, um dann in einer weiteren Phase, aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen, diese auf einer gesetzlichen Grundlage zu etablieren. Hier könnten jene Betreiber von Centern, die sich gerne als modern und sozial verantwortlich präsentieren, echten Innovationsgeist an den Tag legen und ich lade daher diese ein, mit uns in ernsthafte Verhandlungen zu treten", so der GPA-Vorsitzende abschließend.

ÖGB, 14. Juli
2006 Nr. 494

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