Bayr zu Berufskraftfahrerprüfung: Regierung "verkompliziert" Regelungen für die Ausbildung zum LKW- und Buslenker

SPÖ gegen "Verunattraktivierung" des Lehrberufs Kraftfahrer

Wien (SK) - Zwar gebe es in Österreich einen Verordnungsentwurf im Bundesberufsausbildungs-Beirat betreffend eine neue Ausbildungsverordnung für den Lehrberuf Berufskraftfahrer (LKW, Bus) - doch statt dieser "relativ einfachen Lösung" zu folgen (einfache Verordnung durch den Wirtschaftsminister), ändere man seitens des Verkehrsministeriums gleich vier Gesetze, kritisierte die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ Petra Bayr am Donnerstag im Parlament. Damit "verkompliziert" die Bundesregierung die Regelungen für die Ausbildung zum LKW- und Buslenker. Obwohl diese bereits eine Lehrabschluss- und Führerscheinprüfung machen müssen, sei jetzt noch - getreu den Vorschlägen der Bundesregierung - eine dritte Prüfung abzulegen, so Bayr. Dies helfe allein den Fahrschulen, während den Menschen "Zeit und Geld gestohlen" werde, so Bayr, die hier einen Abänderungsantrag einbrachte. Die Regierungsparteien sollten "nicht länger auf ihrer Sturheit beharren und den weitaus intelligenteren Weg einschlagen", so Bayr, die sich gegen die "Verunattraktivierung" des Lehrberufs Kraftwahrer aussprach. **** (Schluss) mb

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