Moser: Bilanzbuchhaltungsgesetz bringt Verbesserung für alle

Wien (SK) - "Das Bilanzbuchhaltungsgesetz ist für alle sinnvoll
und wird zu einer Verbesserung des Wirtschaftsstandorts Österreich beitragen", so SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser am Mittwoch im Nationalrat. Das Gesetz werde die Wirtschaftssituation sowohl für die neue Gruppe der Bilanzbuchhalter wie auch für die vielen tausend Unternehmen verbessern, zeigte sich Moser überzeugt. ****

Österreich zähle innerhalb der EU nach wie vor zu jenen Ländern mit dem höchsten Regulierungsgrad und sehr strengen Zugangsbestimmungen, führte Moser aus. Laut einer Studie des Instituts für höhere Studien könnte durch eine Öffnung der freien Berufe bis zu 45.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, so Moser auf die prekäre Arbeitsmarktsituation in Österreich verweisend.

"Mehr Wettbewerb bedeutet in der Regel niedrigere Preise, die Qualität der angebotenen Leistungen steigt, es kommt zu Innovationen und dadurch zu Wirtschaftswachstum und mehr Arbeitsplätzen", sagte Moser. Klare Wirtschaftsgesetze würden den Standort Österreich verbessern: "Österreich braucht mehr Wachstum", sagte Moser, denn die 2,4-2,6 Prozent Wachstum des heurigen Jahres würden schon im nächsten Jahr wieder zurückgehen.

Bilanzbuchhaltung sei als Grundlage für sinnvolle Unternehmensführung besonders wichtig, unterstrich Moser. "Das Gesetz führt sicher dazu, dass die Qualität bei den Dienstleistungen steigen wird, es schafft eine klarere Abgrenzung für die Unternehmen als Nachfrager und für die Anbieter, die Bilanzbuchhalter selbst", so Moser. Der SPÖ-Wirtschaftssprecher nannte jedoch auch die "Pferdefüße" des Gesetzes: Doppelte Kammerschaft und unklare Übergangsregelungen. (Schluss) sk

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