Bilanzbuchhaltungsgesetz: Matznetter erfreut - jahrzehntelanger leidiger Streit zum Abschluss gebracht

Wien (SK) - SPÖ-Finanz- und Budgetsprecher Christoph Matznetter zeigte sich erfreut, "den leidigen jahrzehntelangen Streit mit dem vorliegenden Bilanzbuchhaltungsgesetz zum Abschluss zu bringen". Der Bilanzbuchhalterberuf umfasse alle Formen von Ein- und Ausgaberechnungen und die Bilanzierung für kleine Unternehmen, die große Masse der Betriebe, und durch die vollständige Betreuung sei die Chance gegeben, bei der Honorargestaltung eine bessere wirtschaftliche Situation zu erreichen, erklärte Matznetter am Mittwoch im Nationalrat. Als Wermutstropfen nannte der SPÖ-Finanz-und Budgetsprecher den nicht erfüllten Wunsch, dass es nur noch den Bilanzbuchhalter gebe. ****

Als zweiten Punkt kritisierte Matznetter, dass derzeit 60.000 GmbHs als Kapitalgesellschaften und eine Reihe von Einzelfirmen jährlich Jahresabschlüsse abgeben müssen und einzelne Firmenbuchgerichte ohne Vertretungsbefungnis einschreiten können -"dies ist ein rechtlicher Unsinn". Man müsse sicherstellen, dass man in zwei Jahren nicht vor der Situation steht, dass in großer Anzahl im Lande kleine Betriebe jährlich einen Notar beschäftigen dürfen, um fertige Daten vorzulegen. "Das ist nicht akzeptabel und eine Mehrbelastung, die unnötig ist". (Schluss) sf

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