Herzog: Menschen ab 45 gehören nicht zum alten Eisen!

Bis weit über 60 erfüllen Menschen heute berufliche Höchstleistungen!

Wien (fpd) - "Das Vorgehen des Infrastrukturversorgers Salzburg
AG, Menschen ab 45 Jahren in die Gleitpension zu drängen, ist für das gesamte Bundesgebiet ein fatales Signal und auch ein Schlag in das Gesicht der Aktivgeneration, aber auch eine Beleidigung der älteren Generationen, denen man jegliche Leistungsfähig abspricht". Dies stellte heute der Wiener FPÖ-Seniorenringobmann GR Johann Herzog fest. ****

Pikanter Weise würden im Aufsichtsrat dieses Unternehmens prominente Personen wie Heinz Schaden, Bürgermeister, Othmar Raus, Landeshauptfrau-Stellvertreter, Wilfried Haslauer, ebenfalls Landeshauptfrau-Stv. oder Franz Schausberger, Landeshauptmann a. D. sitzen. Auf der einen Seite lassen diese Politiker keine Gelegenheit aus, den Wert der älteren Generationen hochzujubeln, auf der anderen Seite zählen sie bereits Menschen mit 45 zum alten Eisen. Dies ist in der heutigen Lebensplanung durch überhaupt nichts rechtzufertigen. Im Gegenteil, so Herzog, mit 45 stehen heute die meisten Menschen im Mittelpunkt ihres Lebens und sind bis weit über 60 in der Lage, im Beruf Spitzenleistungen zu erbringen.

Ein Rentnersein mit 45 ist nicht nur menschlich gesehen eine Katastrophe, sondern auch volkswirtschaftlich ein Nonsens. Durch die längeren Ausbildungszeiten und den Umstand, daß die Menschen bis zur ersten vollwertigen Position oft unsichere Beschäftigungsverhältnisse haben, ist es eine besonders naive Vorgangsweise, beruflich aktive Menschen schon mit 45 in die Pension zu treiben. Darüber hinaus sei es nicht tolerierbar, daß Arbeitnehmer im öffentlichen Bereich ab 45 in die Pension getrieben werden, während solche in der Privatwirtschaft durch die Pensionsreform immer länger im Beruf bleiben müssen, selbst wenn sie das gar nicht anstreben.

"Was sich hier in Salzburg gerade ereignet, muß sofort gestoppt werden, da es sich um ein katastrophales Signal für den österreichischen Arbeitsmarkt handelt, eine Ohrfeige für die Menschen im mittleren Lebensalter darstellt und zudem noch eine Beleidigung für ältere Generation ist, auf deren Erfahrungsschatz nicht verzichtet werden kann", so Herzog.

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