VP-Walter ad SP-Kopietz: Wien war Jobhauptstadt

Wien (OTS) - "Wenn der Landesparteisekretär der Wiener SPÖ Prof. Harry Kopietz schon so gerne mit Zahlen jongliert, dann liefern wir ihm gerne die entsprechenden Daten", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien LAbg. Norbert Walter zur heutigen Jubelaussendung der SPÖ Wien.

Walter: "Dass Wien die Jobhauptstadt Österreichs ist können wir anhand der offiziellen Zahlen nicht wirklich nachvollziehen. Vor 40 Jahren hatte Wien noch einen Anteil von 32,2% oder knapp ein Drittel aller unselbständig Beschäftigten Österreichs, im Jahr 2005 waren es gerade einmal 23,4%. Schränkt man es die auf die Regierungszeit von Michael Häupl (1994 bis 2005) ein, so hat Österreich in diesem Zeitraum 160.000 Arbeitsplätze dazugewonnen, Wien hingegen mehr als 31.000 verloren.

"Besonders erstaunt bin ich, dass die SPÖ Wien von 915.000 Arbeitsplätzen spricht, der Hauptverband der Sozialversicherung zählte im Jahr 2005 gerade einmal 756.506 unselbständig Beschäftigte. Die SPÖ wird doch nicht alle "prekären" Arbeitsverhältnisse, die sie im Bund auf das Heftigste bekämpft und ablehnt, in Wien zur Schönung der eigenen Statistik hinzugezählt haben?" so der Landesgeschäftsführer weiter

Norbert Walter abschließend: "Besorgniserregend ist für die ÖVP Wien, dass die Bundeshauptstadt auch im hochqualifizierten Bereich Arbeitsplätze verliert. So gingen laut Wifo alleine im vergangenen Jahr knapp 10% aller Beschäftigten im Kernbereich der Wiener Industrie, dem Technologiesektor, verloren. Wenn die SPÖ ihre internen Probleme gelöst hat, wer welchen Posten besetzen darf, wird sie sich in Wien hoffentlich wieder den wirklichen Herausforderungen in dieser Stadt - der Ankurbelung des Wirtschaftswachstum und der Beschäftigung - zuwenden können."

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