LHStv. Onodi: Keine weiteren Selbstbehalte im Gesundheitswesen

Gesundheitsversorgung in den Gemeinden muss garantiert werden

St. Pölten (SPI) - Entschieden gegen weitere Selbstbehalte im Gesundheitswesen sprach sich LHStv. Heidemaria Onodi Dienstag abend im Rahmen der Sommergespräche des NÖ Gemeindevertreterverbandes aus. Der sozialdemokratische GVV NÖ hatte GemeindevertreterInnen aus dem Waldviertel nach Moorbad Harbach eingeladen, in den Gesprächen mit NÖ Gemeindereferentin Onodis ging es in erster Linie um das Thema "Gesundheit und Gemeinden". Grundsätzlich seien die Weichen im NÖ Gesundheitswesen richtig gestellt, so Onodi.

Die Zusperrpolitik der Bundesregierung und die damit verbundene Ausdünnung des ländlichen Raumes bildeten einen weiteren Schwerpunkt der Diskussionen. Die Gemeindevertreterinnen und -vertreter sprachen vor dem Hintergrund zunehmender Belastungen durch den Bund auch die finanzielle Situation der Gemeinden an, da sie beträchtliche Beiträge dazu leisten, dass die Gebietskörperschaften in Österreich insgesamt die Maastricht-Kriterien erfüllen. Dennoch leisten die Gemeinden einen enorm wichtigen Beitrag zum regionalen Gesundheitswesen - sei es bei der Versorgung der Bevölkerung mit gesundem Trinkwasser oder bei der Abdeckung durch ortsansässige Ärzte, so Onodi. Auch die Altersversorgung oder die Hauskrankenpflege liege den Gemeinden sehr am Herzen. Der finanzielle Spielraum, damit die regionale Versorgung durch die Gemeinden sichergestellt werden kann, müsse auch künftig gegeben sein.****

"Alle Menschen in den Gemeinden Niederösterreichs haben einen Anspruch auf die beste gesundheitliche Versorgung. Niederösterreich hat die Weichen für die Zukunft gestellt, damit es nicht zu einer drohenden Zwei-Klassen-Medizin kommt. Das hohe Niveau der Versorgung muss weiterhin aufrecht bleiben, unabhängig vom Geldbörsl der Betroffenen. Weitere Selbstbehalte müssen jedenfalls verhindert werden", so LHStv. Heidemaria Onodi abschließend. (Schluss) rh

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