Verkehrsberuhigung Rudolfsplatz: Test läuft sehr gut - zusätzliche Erleichterungen für Bewohner geplant

Wien (OTS) - Bezirksvorsteherin Stenzel: Kampf gegen Durchzugsverkehr hat Vorrang - Evaluierung nach Haupturlaubszeit -optional im Dezember 2. Evaluierung

Der seit 1. Juli 2006 laufende Pilotversuch zur Verkehrsberuhigung des Rudolfsplatz-Viertels läuft hervorragend. Zahlreiche Anrufe bestätigen, dass das Ziel, den Durchzugsverkehr einzuschränken, in den ersten zwei Wochen absolut erreicht werden konnte und für die meisten Bewohner große Erleichterungen bringt. "Nach Ende der Haupturlaubszeit wird es - wie von Anfang an festgelegt - zu einer ersten Evaluierung kommen. Dabei sollen mögliche zusätzliche Erleichterungen für Bewohner bzw. Anrainer beraten und umgesetzt werden", erklärte heute, Mittwoch, Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel.+++

2/3 Durchzugsverkehr gestoppt

Laut einer Verkehrserhebung des Magistrates leidet das Rudolfsplatz-Viertel unter einem überproportional hohen Anteil an "Durchfahrern". Sie benützen den Rudolfsplatz als "Abschneider-Strecke", bleiben weder im Viertel stehen, noch konsumieren sie dort etwas. Rund 2/3 des Verkehrsaufkommens entfällt so auf den Durchzugsverkehr. "Das war den Bewohnern einfach nicht mehr länger zumutbar", erläuterte Stenzel und betonte, "die zweifache Evaluierungsphase (eine unmittelbar nach der Haupturlaubszeit, die zweite - optional - im Dezember) soll letztendlich eine für alle verträgliche, optimale und nachhaltig wirksame Lösung des Verkehrsproblems in diesem viele Jahre benachteiligten Viertel des 1. Bezirkes bringen".

Bevorzugte Lösung

Wie war es zu dieser Lösung gekommen? Ursprünglich sollte ein Nachtfahrverbot eingeführt werden. Die Beratungen in der dafür eigens von Bezirksvorsteherin Stenzel eingesetzten Projektgruppe - mit Verkehrsexperten des Magistrates, der Polizei, der Wirtschaftskammer, sowie Vertretern der Bewohner und des Bezirkes - ergaben allerdings keine Mehrheit für diesen Plan. Einstimmigkeit konnte hingegen für die nunmehr umgesetzte Lösung erreicht werden: die Einbahn in der Gonzagagasse (unmittelbar vor dem Rudolfsplatz) wurde umgedreht, sodass ein Queren - vom Ring kommend - nicht mehr möglich ist, außer für Busse, Radfahrer und demnächst für Taxis.

Beschilderung komplettiert

Diese Woche werden am Ring noch weitere Hinweisschilder über die geänderten Zufahrtsrouten angebracht - und zwar im Bereich Wipplingerstraße, Börsegasse und Gonzagagasse. (schluss)

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