ARBÖ: "Licht am Tag" in Griechenland kann 70 Euro Strafe kosten

Wien (OTS) - Urlauber aufgepasst! In Griechenland kann "Licht am Tag" teuer zu stehen kommen, warnt die Leiterin des ARBÖ-Rechtsreferats Dr. Barbara Auracher-Jäger. Zwar gibt es -entgegen anders lautenden Informationen - kein griechisches Gesetz, das Licht am Tag ausdrücklich verbietet. Wer aber mit Licht am Tag unterwegs ist und dabei andere Verkehrsteilnehmer blendet, riskiert eine Geldstrafe, die stolze 70 Euro ausmachen kann.

Besonders problematisch ist die Situation für all jene Autofahrer aus Österreich, die sich wegen der neuen Lichtpflicht das Abblendlicht automatisch an die Zündung haben koppeln lassen und ihre Lichter nun beim besten Willen gar nicht ausschalten können. "Es heißt zwar, dass die griechische Behörden in solchen Fällen angehalten sind, eine gewisse Toleranz walten zu lassen. Aber geregelt ist das nicht"", fügt die Leiterin des ARBÖ-Rechtsreferats hinzu. Dr. Barbara Auracher-Jäger: "Für zusätzliche Verwirrung sorgt, dass manche Informationsquellen in Griechenland - etwa ein Autofahrerklub vor Ort oder die Botschaft - die eigenen Gesetzesbestimmung so interpretieren, als gäbe es de facto ein Licht-am-Tag-Verbot." Griechenland ist nicht irgendein Land, sondern rangiert auf Platz vier der zehn beliebtesten Auto-Urlaubsreiseländer, gleich nach Kroatien, Italien und Deutschland.

Für den ARBÖ zeigt die griechische Licht-Misere Vorgangsweise einmal mehr auf, wie dringend "Licht am Tag" eine europaweit einheitliche Lösung braucht. "Es geht nicht an, technische Neuerungen wie das Tagfahrlicht in einem Land vorzuschreiben und im nächsten zu verbieten! Licht am Tag schreit geradezu nach einer europaweit einheitlichen Lösung", so Dr. Auracher-Jäger.

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