ASFINAG: Bauinvestitionen fördern Wachstum und schaffen Beschäftigung

Präsentation einer WIFO Studie zu Auswirkungen von Bauinvestitionen

Wien (OTS) - "Öffentliche Investitionen sind ein besonders geeignetes Instrument, um rasch und mit merklichen Effekten konjunkturelle Impulse zu erzeugen, sie wirken positiv auf das Wirtschaftswachstum, den Wirtschaftstandort und die Beschäftigung." sagte heute Vorstandsdirektor Christian Trattner bei der Präsentation einer Studie des Österreichischen Institutes für Wirtschaftsforschung (WIFO) zum Thema "Auswirkungen der Straßenbauinvestitionen auf Wachstum und Beschäftigung". Die ASFINAG hat beginnend mit dem Jahr 1997 erhebliche Investitionen in den Neubau, in die bauliche Erhaltung und sonstige Investitionen getätigt. Waren diese im Jahr 1997 noch rund Euro 290 Mio. sind sie im Jahr 2006 auf das 4-fache auf ca. Euro 1,23 Mrd. gestiegen. Hannes Leo, stellvertretender Leiter des WIFO: "Ziel dieser Studie war die Darstellung der kurz-bis mittelfristigen nachfrageseitigen Effekte der Investitionstätigkeit der ASFINAG auf die Volkswirtschaft in Österreich. Sie umfasst die Impulse, die von einer Verwirklichung der Investitionspläne der ASFINAG für den Zeitraum 2006 bis 2010 ausgehen."

Zur Durchführung der Simulationen verwendet das WIFO zwei erprobte, empirisch geschätzte makroökonomische Modelle das WIFO-Makromodell und das Sektormodell PROMETEUS. Gegenstand der vorliegenden Untersuchung sind die kurz- bis mittelfristigen nachfrageseitigen Effekte der Investitionstätigkeit der ASFINAG. Nicht untersucht werden die langfristigen Angebotseffekte, die durch die Verbesserung des Wirtschaftstandortes und der Verkehrswege oder die Auswirkungen von Lärmschutzmaßnahmen entstehen. Der hohe Stellenwert der ASFINAG ist durch den Anteil von knapp 10% (EUR 10.8 Mrd.) der gesamten Bauproduktion bzw. 23% (EUR 4,4 Mrd.) der Tiefbauproduktion ersichtlich (2004). Der Gesamteffekt der Investitionen der ASFINAG auf das reale BIP liegt in den Jahren 2006 bis 2010 laut WIFO-Makromodell bei einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums um etwa +0,7%. Im WIFO-Modell PROMETEUS fällt der investitionsinduzierte Anstieg des BIP etwas verhaltener aus, die Beschleunigung des Wirtschaftswachstums beträgt real etwa +0,5%. Der Anstieg des BIP in Folge der Investitionen der ASFINAG löst auf dem heimischen Arbeitsmarkt positive Effekte aus.

Die Beschäftigung reagiert laut den Simulationsergebnissen des WIFO-Makromodells mit einer Zeitverzögerung auf den Anstieg von Nachfrage und Produktion. Im Jahr 2008 liegt die Zahl der Beschäftigten um 13.300 höher als ohne Investitionsimpuls, bis 2010 klingt der Beschäftigungseffekt etwas ab. Mittelfristig erhöht sich die Beschäftigung um 0,4% bzw. 12.300 Personen. Das WIFO-Modell PROMETEUS kommt zu ähnlichen Wirkungen. Mittelfristig werden 13.400 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Besonders stark steigt die Beschäftigung in der Bauwirtschaft, mit einem Beschäftigungsanstieg um mittelfristig 8.800 Personen.

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