Wohnungssuche in Wien: Zentrale Lage punktet

Wien (OTS) - Kauf: 19., achter und 13. Bezirk nach Wiener
Innenstadt preisliche Spitzenreiter - Miete: 15. derzeit am günstigsten - Nachfrage: Sechster, Siebenter, Achter und Neunter am gefragtesten

Wenn es um die Wahl des geeigneten Standorts für den neuen Wohnsitz in Wien geht, sind sich Käufer und Mieter großteils einig -zumindest was die beliebtesten Bezirke betrifft. Die vier Bezirke westlich und nordwestlich der Innenstadt, Mariahilf, Neubau, Josefstadt und Alsergrund, genießen bei der Wohnungssuche das größte Interesse. Damit ist die zentrale Lage nach wie vor ein entscheidendes Kriterium.

Eigentum: Josefstadt nach Innenstadt und Döbling am drittteuersten

Während die klassischen Wiener Nobelviertel seit dem ersten Halbjahr 2005 relativ konstant ihr Preisniveau halten, zieht der flächenmäßig kleinste Wiener Bezirk, die Josefstadt, die Aufmerksamkeit auf sich. Im Ranking der teuersten Wohnviertel Wiens belegt der achte Bezirk mittlerweile nach der Wiener Innenstadt und Döbling Platz drei. Mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von Euro 2.847,- pro Quadratmeter legte die Josefstadt seit dem ersten Halbjahr 2005 preislich um zehn Prozent zu. Nicht ohne Grund: Die Zahl der verfügbaren Objekte ist gering, die Nachfrage groß. Die Josefstadt ist damit teurer als Wiens Traditionsbezirk Hietzing.

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Eigentumswohnungen kauft man derzeit am günstigsten im zehnten, elften und 15. Bezirk. Allerdings: Auch die günstigen Wohnviertel werden zusehends teurer. Spitzenreiter ist der 15. Bezirk, der seinen durchschnittlichen Angebotspreis seit dem ersten Halbjahr 2005 um mehr als ein Fünftel steigerte (aktuell im Schnitt Euro 1.891,- pro Quadratmeter).

Beliebtester Bezirk auch leistbar: Mariahilf

Immerhin - wenn es um das Wohnungsangebot geht, erweist sich Wiens beliebtester Bezirk, der Sechste, auch als einer der "leistbarsten" Bezirke innerhalb des Gürtels. Die durchschnittlichen Anbotspreise für Eigentumswohnungen sind seit mehr als einem Jahr nahezu konstant (aktuell im Schnitt Euro 2.263,- pro Quadratmeter). Auch der Bezirk mit dem zweithöchsten Nachfrage-Anteil - Neubau - liegt preislich noch im oberen Mittelfeld. Durchschnittlich Euro 2.651,- kostet hier der Quadratmeter Wohnungseigentum. Wer jedoch innerhalb des Gürtels sucht und trotzdem preisgünstig kaufen möchte, sollte sich im fünften (aktuell im Schnitt Euro 2.023,- pro Quadratmeter) und zweiten Bezirk (aktuell Euro 2.170,-) umsehen. Beide Bezirke gelten derzeit noch als budgetschonende Alternative.

Miete: 15. am günstigsten, Sechster im preislichen Mittelfeld

Günstige Mietwohnungen in Wien findet man derzeit vorrangig in den Bezirken 15, elf und 20. Aktuell ist der 15. Bezirk mit einer Angebotsnettomiete von durchschnittlich Euro 6,63 pro Quadratmeter Wiens günstigster Mietbezirk. Seit dem ersten Halbjahr 2005 sind die durchschnittlichen Mieten um fast acht Prozent gesunken. Wiens beliebtester Bezirk, Mariahilf, bewegt sich auch bei den Mieten konstant im preislichen Mittelfeld (durchschnittlich Euro 8,79). Und auch der siebente und achte Bezirk, die im Eigentum eher kostspielig ausfallen, sind für Mieter mit durchschnittlich Euro 9,22 und Euro 9,02 noch im leistbaren Bereich. Doch Vorsicht: Die Josefstadt zeigt auch hier aufgrund des begrenzten Angebots steigende Tendenzen.

Innerhalb des Gürtels erweisen sich - wie auch beim Eigentum - der fünfte und der zweite Bezirk als günstige Alternative.

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