SPÖ fordert vom Bund mehr Geld für Interventionsstellen in Kärnten

Trannacher fordert Ausbau des Anti-Stalking-Gesetzes - Kontaktverbot für Täter sofort nach der Anzeige fehlt

Klagenfurt (SP-KTN) - "Nehmen wir es mit dem Kampf gegen die familiäre Gewalt ernster und stellen wir den Interventionsstellen gegen Gewalt mehr Geldmittel zur Verfügung", appelliert die Vorsitzende der Kärntner SPÖ-Frauen, LAbg. Sieglinde Trannacher, an die schwarz-blaue Bundesregierung familiärer Gewalt endlich einen Riegel vorzuschieben. Trannacher fordert auch einen Ausbau des Anti-Stalking-Gesetzes.

Die SPÖ fordere, in jedem Bezirk Kärntens eine Interventionsstelle gegen Gewalt einzurichten - und die Mittel dafür vom Bund aufzustocken. Das von der SPÖ initiierte Anti-Stalking-Gesetz von der schwarz-orangen Regierung nur halbherzig umgesetzt worden: Das Kontaktverbot für Täter sofort nach der Anzeige fehlt. "Das wäre ein wesentlicher Beitrag gegen die Gewalt in der Familie, denn ein Großteil der Stalker sind verlassene Ehemänner oder Ex-Freunde", sagt Trannacher. Frauen brauchen das Recht in Ruhe gelassen zu werden, erklärte die Frauenvorsitzende der Kärntner SPÖ-Frauen abschließend.

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