Kranzl: Soforthilfe des Landes für Hochwasseropfer aus Sozialhilfetopf

Einmalige Geldleistungen in den Gemeinden

St. Pölten (SPI) - Rasche und unbürokratische Hilfe für Betroffene des Hochwassers vom vergangenen Juni im Waldviertel gibt es auch aus dem Sozialhilfetopf der NÖ Landesregierung. NÖ Soziallandesrätin Christa Kranzl hat in einem Schreiben die betroffenen Gemeinden sowie die fünf Bezirkhauptmannschaften Gmünd, Hollabrunn, Horn, Mistelbach und Waidhofen an der Thaya informiert, dass die betroffenen Gemeinden an Sozialbedürftige sofort und unbürokratisch Geldleistungen auszahlen können.****

"Personen aus betroffenen Gemeinden können möglichst rasch einmalige Geldleistungen zuerkannt werden. Bei der Voraussetzung der ‚Hilfsbedürftigkeit’ nach dem Sozialhilfegesetz ist ein weiter Spielraum möglich, was bedeutet, dass die Einkommensgrenzen großzügiger ausgelegt werden können, eine Überschreitung bis zu 20% ist möglich. Die Unterstützungen sind ohne direkte Gemeindebeteiligung zu verrechnen und sie werden zur Gänze durch das Land Niederösterreich getragen. Ebenso wird bei einer Unterbringung von Betroffenen in einer Sozialhilfeeinrichtung selbstverständlich auf Kostenersatzleistungen verzichtet", informiert Kranzl. In Belangen der Trinkwasserversorgung unter Verantwortung der Lebensmittelsicherheit stellt die zuständige Landesrätin klar, dass alle Vorsichtsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Versorgung der Bevölkerung mit reinem und gesundheitlich unbedenklichem Trinkwasser veranlasst wurden. "Die Trinkwasserbrunnen stehen unter Kontrolle der Lebensmittelaufsicht, Maßnahmen zur Vermeidung von Keimbefall wurden veranlasst", so Kranzl.

"Viele Menschen stehen im Moment vor den Trümmern ihrer Existenz. Deshalb bietet auch die zuständige Schuldnerberatungsstelle Zwettl unbürokratische und fachliche Hilfe, in Form von Einzelberatungen und Unterstützung bei finanziellen Problemen, an. Diese Beratungsstelle ist unter der Tel. Nr. 02822/ 57036, oder der E-Mailadresse zwettl@sbnoe.at für Sie erreichbar. Hier ist es uns ein besonderes Anliegen, gerade diesen Betroffenen in der jetzigen Situation Mut zu machen und ihnen Hoffnung zu geben", so Kranzl, die auch den hunderten freiwilligen HelferInnen sowie den Einsatzkräften für ihr Engagement und ihre Arbeit ihren herzlichen Dank ausspricht.

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Alois Schroll
Pressereferent LR Christa Kranzl
Tel.: 0664/8304307

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