- 11.07.2006, 13:45:34
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Kranzl: Soforthilfe des Landes für Hochwasseropfer aus Sozialhilfetopf
Einmalige Geldleistungen in den Gemeinden
St. Pölten (SPI) - Rasche und unbürokratische Hilfe für Betroffene
des Hochwassers vom vergangenen Juni im Waldviertel gibt es auch aus
dem Sozialhilfetopf der NÖ Landesregierung. NÖ Soziallandesrätin
Christa Kranzl hat in einem Schreiben die betroffenen Gemeinden sowie
die fünf Bezirkhauptmannschaften Gmünd, Hollabrunn, Horn, Mistelbach
und Waidhofen an der Thaya informiert, dass die betroffenen Gemeinden
an Sozialbedürftige sofort und unbürokratisch Geldleistungen
auszahlen können.****
"Personen aus betroffenen Gemeinden können möglichst rasch einmalige
Geldleistungen zuerkannt werden. Bei der Voraussetzung der
‚Hilfsbedürftigkeit’ nach dem Sozialhilfegesetz ist ein weiter
Spielraum möglich, was bedeutet, dass die Einkommensgrenzen
großzügiger ausgelegt werden können, eine Überschreitung bis zu 20%
ist möglich. Die Unterstützungen sind ohne direkte
Gemeindebeteiligung zu verrechnen und sie werden zur Gänze durch das
Land Niederösterreich getragen. Ebenso wird bei einer Unterbringung
von Betroffenen in einer Sozialhilfeeinrichtung selbstverständlich
auf Kostenersatzleistungen verzichtet", informiert Kranzl. In
Belangen der Trinkwasserversorgung unter Verantwortung der
Lebensmittelsicherheit stellt die zuständige Landesrätin klar, dass
alle Vorsichtsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Versorgung der
Bevölkerung mit reinem und gesundheitlich unbedenklichem Trinkwasser
veranlasst wurden. "Die Trinkwasserbrunnen stehen unter Kontrolle der
Lebensmittelaufsicht, Maßnahmen zur Vermeidung von Keimbefall wurden
veranlasst", so Kranzl.
"Viele Menschen stehen im Moment vor den Trümmern ihrer Existenz.
Deshalb bietet auch die zuständige Schuldnerberatungsstelle Zwettl
unbürokratische und fachliche Hilfe, in Form von Einzelberatungen und
Unterstützung bei finanziellen Problemen, an. Diese Beratungsstelle
ist unter der Tel. Nr. 02822/ 57036, oder der E-Mailadresse
zwettl@sbnoe.at für Sie erreichbar. Hier ist es uns ein besonderes
Anliegen, gerade diesen Betroffenen in der jetzigen Situation Mut zu
machen und ihnen Hoffnung zu geben", so Kranzl, die auch den
hunderten freiwilligen HelferInnen sowie den Einsatzkräften für ihr
Engagement und ihre Arbeit ihren herzlichen Dank ausspricht.
Rückfragehinweis:
Alois Schroll
Pressereferent LR Christa Kranzl
Tel.: 0664/8304307
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