Sacher: Minoritenkloster Krems/Stein wird saniert

Fast 2 Millionen an Landesmitteln fließen in die Revitalisierung

St. Pölten (SPI) - "Für die denkmalpflegerische Sanierung und Revitalisierung des Minoritenklosters Krems/Stein bewilligte das Land Niederösterreich einen Finanzierungsbeitrag in der Höhe von 1.995.000 Euro. Damit wird der bewährte Weg der Erhaltung des wertvollen historischen Erbes weiter fortgesetzt", zeigt sich der Kultursprecher der SPÖ Niederösterreich und Zweite Präsident des Niederösterreichischen Landtages, LAbg. Ewald Sacher, erfreut über den Förderbeschluss des Landes Niederösterreich. Bereits 2003 wurde die Minoritenkirche generalsaniert. "Der Innenraum der spätromanischen Kirche wurde adaptiert und zu einem modernen Veranstaltungsort umgebaut", erläutert Sacher.****

Krems ist eine der wichtigsten Kunst- und Kulturmetropolen Niederösterreichs. "Die Sanierung im Sinne der Denkmalpflege trägt maßgeblich dazu bei, diese wertvolle historische Bausubstanz zu erhalten. Darüber hinaus wird durch die Sanierung und Revitalisierung der Veranstaltungsort weiter aufgewertet. Die Pläne umfassen ja neben der Schaffung von Backstage-Bereichen für die KünstlerInnen auch die Wiederherstellung des Kreuzganges und die Gestaltung des Innenhofes sowie die Sanierung des Gartenbereiches", so der Kremser Mandatar. Die Minoritenkirche ist die älteste Bettelordenskirche nördlich der Alpen. Nach der Aufhebung des Klosters war zeitweilig ein Tabaklager im Langschiff untergebracht, später diente es als Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr. Seit 1951 ist die wiederhergestellte Kirche als Ausstellungsraum genutzt.

"Die ehemalige Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert ist ein wesentlicher Bestandteil des historischen Stein an der Donau, das ja ebenso wie die Altstadt von Krems von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Das nun geplante Museum für Adolf Frohner und Ernst Krenek wird einen weiteren Gästemagnet in Krems darstellen. In einzigartiger Weise gehen hier die wertvolle historische Bausubstanz und die Erfordernisse eines modernen Kunst- und Kulturbetriebes eine Symbiose ein", so LAbg. Sacher abschließend.
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