Neues Volksblatt: "Wahlkampf" (von Michaela Ecklbauer)

Ausgabe vom 10. Juli 2006

Linz (OTS) - Beliebt können sich Politiker machen, wenn sie den Wahlkampf möglichst kurz halten. Denn damit können nicht nur Kosten gespart werden, sondern auch das Wahlkampfgetöse eher in Grenzen gehalten werden. Die Bürger erwarten von der Politik, dass anstehende Probleme gelöst werden und Sachpolitik betrieben wird. Jede Partei soll im Wahlkampf die Möglichkeit haben, ihre Botschaft kurz und verständlich darzulegen, für Hickhack, Schlammschlachten und Untergriffe in der Wahlauseinandersetzung - aber auch während der Legislaturperiode - haben die wenigsten Verständnis. Parlamentarier und Landtagsabgeordnete werden schließlich gewählt, damit sie ihre Aufgaben als Volksvertreter wahrnehmen. Auch Regierungen sind zum Arbeiten und nicht zum Streiten da.
Auch wenn es ein Wunsch ans Christkind bleibt, wünschen wird man sich wohl noch dürfen, dass die Parteien mit den besseren Argumenten und Konzepten punkten und nicht jene, die am tiefsten in den Schmutzkübel greifen, um ihre Mitbewerber anzupatzen. Ich wünsche den Kontrahenten, aber auch der Bevölkerung einen fairen Wahlkampf, in dem es um die Sache geht.

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