Matznetter: Mauern von Grasser & Co. bei Aufklärung des BAWAG-Krimis immer bedenklicher

Wien (SK) - In Reaktion auf einen Artikel im aktuellen "profil" stellt SPÖ-Finanzsprecher Christoph Matznetter Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest: "Das Mauern von Grasser & Co. bei der Aufklärung der Hintergründe des BAWAG-Krimis wird immer bedenklicher. Vorgestern haben sich die Oppositionsabgeordneten im 'Kleinen Untersuchungsausschuss' empört und gewundert, wieso Ministerialrat a.D. Alexander Gancz, sein Chef Grasser und die Hauptdrehscheibe des BAWAG-Skandals, Wolfgang Flöttl, von den Regierungsparteien als Auskunftspersonen abgelehnt wurden. Mit der Berichterstattung im 'profil' wird klar, hier ist vieles bewusst verborgen gehalten." ****

Mehr als dringend aufklärungsbedürftig sei der persönliche Kontakt zwischen dem obersten Bankenaufsichtschef Grasser und jener Person, die die Drehscheibe für die verlorene Milliarde Euro im so genannten Karibikskandal ist - Wolfgang Flöttl.

"Wir werden die Aufklärungsverweigerung der Regierung nicht weiter dulden, da nunmehr augenscheinlich wird, dass Grasser offensichtlich tief in den Skandal verstrickt ist. Jetzt wird auch klar, warum er sowohl im Parlament als auch in den Medien widersprüchliche und vor allem falsche Aussagen getätigt hat", so Matznetter abschließend. (Schluss) cs

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