ANSCHOBER: Grillfleischqualität nicht zufrieden stellend - doch keine akute Gesundheitsgefährdung festzustellen

Linz (OTS) - Anschober: "Bei dem von der AK durchgeführten Test zeigen die Ergebnisse verglichen mit dem Vorjahresergebnis der AK einen leichten Rückgang der zu beanstandenden Proben, doch ist die Verbesserung noch nicht ausreichend. Es liegt zwar kein Risiko einer akuten Gesundheitsgefährdung vor, dennoch sind etliche Ergebnisse bedenkliche, da verdorbene oder durch krankmachende Keime verunreinigte Lebensmittel schon für ansonsten gesunde Menschen ein Problem sind. Für BewohnerInnen von Alten- oder Pflegeheimen und Kinder, die über eine Gemeinschaftsküche versorgt werden, könnten sie zu einer ernsthaften Bedrohung werden, wie in ähnlicher Weise auch das Trinken von durch Schadstoffe oder Keime verunreinigtem Wasser Erkrankungen auslösen kann."

Preisauszeichnung sorgt für Transparenz bei KonsumentInnen Zufrieden zeigt sich KonsumentInnenschutzlandesrat Anschober mit der Preisauszeichnung bei den beprobten Produkten, denn es waren der Verkaufspreis, als auch der Grundpreis (Preis je kg), der als Vergleichsmöglichkeit dient, angeführt und es gab hierbei keine Beanstandungen.

Grillgut im Landestest gemäß dem Lebensmittelgesetz
"Die Beamtinnen und Beamten beproben laufend auch Grillgut, nehmen und Proben und transportieren diese, dem Lebensmittelgesetz entsprechend ins Labor. Im Zuge dieser Tätigkeiten wurden in den letzten Wochen 21 Proben von mariniertem Schweinefleisch genommen und 23 mal wurde Faschiertes unter die Lupe genommen - bei beiden Gruppen wurde jeweils 1 Probe als für den menschlichen Verzehr ungeeignet eingestuft", so Landesrat Anschober.

Grillgut selbst zubereiten sorgt für Unbedenklichkeit
Anschober: "Kaufen Sie das Grillgut am besten immer am Tag des Verzehrs. Greifen Sie zu unmariniertem Fleisch, da hierbei Qualitätsmängel nicht kaschiert werden können. Dies und die Verwendung einer Kühltasche, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen, sorgen für ungetrübten Grillspaß."

Landesrat Rudi Anschober entscheidet sich persönlich für Fleisch aus biologischer Landwirtschaft, da dieses frei von Rückständen ist und zusätzlich auch noch das Klima schont - durch CO2-Einsparungen in der Produktion von bis 50%.

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