WESTENTHALER: Gusenbauer-SPÖ betreibt groß angelegte Wählertäuschung

Mandatsverzicht von roten Spitzengewerkschaftern ist ein "Schmäh"

Wien (OTS) - Als "groß angelegte Wählertäuschung" bezeichnete heute in einer Pressekonferenz BZÖ-Chef Peter Westenthaler den angekündigten Mandatsverzicht von Gewerkschaftsspitzenfunktionären der SPÖ. "Die Gewerkschafter kandidieren, entscheiden aber erst nach der Wahl, ob sie ihr Mandat annehmen, oder nicht. Wenn sie es nicht annehmen, dann ist es eine Wählertäuschung. Wenn sie es doch annehmen, verstoßen sie gegen den SPÖ-Beschluss. Gusenbauer hat sich nicht durchgesetzt. Das alles ist ein großer Schmäh und die Wähler werden für dumm verkauft", erklärte Westenthaler.

"Rührend" sei, wie sich die "schrecklich nette Familie" SPÖ/FSG nach ihrem Streit wieder um den Hals falle. "Die SPÖ richtet sich aus, dass sie selbst wieder mit sich kann und die Kleinen zahlen die Zeche. So wurden bei der BAWAG die Konto-Gebühren erhöht, beim ÖGB werden die kleinen Mitarbeiter abgebaut und deren Pensionen gekürzt bzw. gestrichen. Wogegen sie jahrzehntelang gekämpft haben, passiert jetzt in ihrem ureigensten Bereich", so Westenthaler.

Westenthaler forderte Gusenbauer auf, endlich die Verantwortung für das rote Debakel zu übernehmen. "Wir erwarten uns Gusenbauer nicht als Eisverkäufer und Bierzeltgaukler. Er soll offenlegen und sagen, wieso die Kleinen die Zeche zahlen. Schließlich hat er von den Abfertigungen der Penthouse-Sozialisten gewusst und sie verteidigt oder dazu geschwiegen".

Die SPÖ sei als Arbeitnehmerpartei jedenfalls abgetreten. "Wir erneuern daher unsere Einladung an alle enttäuschten SPÖ Wähler, mit uns als Sozial- und Heimatpartei ein Stück des Weges zu gehen", so der BZÖ-Chef abschließend. (Schluss)

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