AMS: Stellezugang im ersten Halbjahr erreichte neue Rekordmarke

Insgesamt 172.700 freie Stellen wurden dem AMS zur Besetzung gemeldet - Zuwachs um knapp 11 % gegenüber dem Vorjahr, im 10-Jahresvergleich um 52 %

Wien (OTS) - (Wien, OTS) - Die steigende Arbeitskräftenachfrage
von Österreichs Unternehmen hält weiter an. Die Zahl der dem Arbeitsmarktservice (AMS) zur Besetzung gemeldeten Stellen erreichte im ersten Halbjahr eine neue Rekordmarke. Mit insgesamt 172.700 Stellenzugängen wurden dem AMS um knapp 11 % oder 16.700 mehr freie Stellen gemeldet als noch im ersten Halbjahr des Vorjahres. Im Zehn-Jahresvergleich konnte das AMS die Zahl der zur Besetzung gemeldeten Stellen sogar um knapp 59.000 oder 52 % erhöhen. "Wir spüren hier deutlich den breiten wirtschaftlichen Aufschwung. Besonders erfreulich ist dabei, dass Österreichs Unternehmen in immer stärkerem Ausmaß die Dienstleistungen des AMS bei ihrer Personalsuche schätzen und in Anspruch nehmen. Dies spricht für die Qualität der Leistungen unserer Mitarbeiter", erklärte Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice anlässlich dieses Rekordergebnisses.

Die Arbeitskräftenachfrage von Österreichs Unternehmen betraf fast alle Branchen und alle Bundesländer. Den absolut größten Stellenzuwachs erzielte das Arbeitsmarktservice bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Dort wurden im ersten Halbjahr insgesamt 48.000 Jobs zu Besetzung gemeldet (um 25,3 % oder 9.700 Stellen mehr als im ersten Halbjahr 2005). Mit insgesamt 35.800 zur Besetzung gemeldeten Stellen verzeichnete auch der Tourismus eine kräftige Nachfrage nach Arbeitskräften (plus 2,4 % oder 800), ebenso wie der Handel mit rund 21.900 freien Arbeitsplätzen (plus 3,9 % oder 800 Jobs). Kräftige Stellenzugänge gab es auch im Bauwesen (plus 7,3 % auf 13.500) und bei den sonstigen Dienstleistungen (plus 7,2 % auf 7.800).

Vom Rekordzugang an offenen Stellen profitierten alle Bundesländer. Den relativ stärksten Stellenzugang im ersten Halbjahr verzeichneten Vorarlberg (plus 28,4 %), die Steiermark (plus 18,9 %), Tirol (plus 17,2 %) und das Burgenland (plus 13,5 %). Auch in Niederösterreich (plus 10,1 %), in Kärnten (plus 9 %), in Salzburg (plus 8,1 %), in Oberösterreich (plus 7,5 %) und in Wien (plus 2,1 %) gab es einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres.

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