Kinderfreunde NÖ starten Kampagne "Jetzt schlägts 13"

Bildung beginnt im Kindergarten, daher muss auch die Nachmittagsbetreuung in dieser Einrichtung gratis sein

St. Pölten (SPI) - Andreas Kollross, Vorsitzender der
Kinderfreunde Niederösterreich: "Für uns ist der Kindergarten die erste Bildungseinrichtung. Daher muss auch dieser, wie die Schulbildung gratis für jeden zur Verfügung stehen. Wichtig ist diese Forderung vor allem für junge Familien um nicht in die alten Rollenbilder von Ernährer und Hausfrau zurückzufallen!"

Eine Eingliederung in die Kompetenzen des Bildungsministeriums scheint unter diesem Gesichtspunkt für den logisch gangbaren Weg. Natürlich müsse auch gewährleistet sein, dass der Bund die Personalkosten trägt. Somit wären die Länder in der glücklichen Lage das freigewordene Geld umschichten zu können und in die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen, deren in Österreich 46.000 fehlen, zu investieren.

Kollross weiter: "Denn damit würden wiederum bis zu 25.000 Arbeitsplätze geschaffen! Deshalb fordern die Kinderfreunde Niederösterreich: Gratiskindergarten ab dem 2. Lebensjahr, auch Nachmittag; die Einführung eines verpflichtenden letzten Kindergartenjahres und die Sicherstellung des Rechts auf einen Bildungsplatz für alle Kinder. Unsere gesammelten Vorschläge und Ansatzpunkte stehen für alle Interessierten unter www.jetztschlaegts13.at bereit."

Die Betreuungssituation und auch die Kostensituation wäre in Niederösterreich zwar sehr positiv, doch das hindere nicht weiter zu arbeiten und guten Modellen eine Chance auf Verwirklichung zu geben.

Hannes Weninger, Klubobmann der SPÖ NÖ: "Das kürzlich beschlossene Kindergartengesetz beinhaltet zahlreiche Forderungen, die die ÖVP jahrelang abgelehnt hat. Dies war ein erster Schritt und nun liegt ein Modell der Kinderfreunde vor, das sich über weitere Verbesserungen Gedanken macht. Es ist wichtig die Angebote, die in Privatkindergärten, gestellt werden für alle Kinder zugänglich zu machen."

"Es laufen bereits jetzt in einigen Landeskindergärten Projekte, die sich mit sprachlicher Frühförderung, spielerischer Fremdsprachen-oder EDV-Erlernung beschäftigen. Diese guten Vorhaben sollten nicht auf einzelne Ortschaften reduziert bleiben, sondern allen Kindern in Niederösterreich zur Verfügung stehen", so Hannes Weninger abschließend.

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