Neues Volksblatt: "Favoriten" (von Werner Rohrhofer)

Ausgabe vom Samstag, 1. Juli 2006

Linz (OTS) - Was haben die derzeitige Fußballweltmeisterschaft und die kommende Nationalratswahl gemeinsam? Für beide gilt: Favorit zu sein bedeutet nicht, dass die Sache bereits gelaufen ist und man den Sieg schon in der Tasche hat. Auch der feldüberlegene Favorit muss laufen, schwitzen und Einsatz zeigen, um tatsächlich zu gewinnen. Während es für die WM noch mehrere Favoriten gibt, ist diese Rolle bei der Wahl derzeit eindeutig von der ÖVP besetzt. Aus nahe liegenden Gründen. Einerseits weil die Regierung Schüssel gute Arbeit geleistet hat und andererseits weil der vermeintliche "Mitfavorit" SPÖ sich im Gefolge des BAWAG-Skandals ein gerüttelt Maß an Eigentoren geschossen hat. Und der rote Teamkapitän - um im Bild zu bleiben - auf dem politischen Spielfeld von den eigenen Mannschaftskameraden ausgedribbelt, düpiert und mit so manchem "Gurkerl" bedacht wird. Aber, wie gesagt, auch für die Funktionäre des Favoriten ÖVP gilt im Wahlkampf: Laufen, Einsatz zeigen, manchmal schwitzen, Überzeugungsarbeit leisten. Damit es am Wahlabend heißt:
Die Volkspartei wurde ihrer Favoritenrolle gerecht.

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