SoHo: SPÖ macht sich in Oberösterreich für Homosexuelle und Transgender-Personen stark

Linzer Gemeinderat legt Resolution bezüglich Eingetragener Partnerschaften (EP) vor

Wien (SK) - Die SPÖ in Oberösterreich und Linz macht sich am Donnerstag gleich zweimal für Homosexuelle und Transgender-Personen stark. Im Linzer Gemeinderat wurde das Bebauungsrecht für jenes Grundstück, auf dem das zukünftige HOSI-Zentrum erbaut werden soll, erteilt. Des Weiteren legt die SPÖ-OÖ ihre Resolution an die Bundesregierung zur Einführung von Eingetragenen Partnerschaften den anderen Landtagsfraktionen zum zweiten Mal vor, wobei Abänderungswünsche der Grünen berücksichtigt wurden. Äußerst zufrieden zeigte sich der SoHo-Bundesvorsitzende, Günter Tolar, zu den aktuellen Entwicklungen in Oberösterreich: "Die SPÖ in Oberösterreich und Linz zeigt mit den heute gesetzten Schritten, dass Anliegen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen keine Lippenbekenntnisse sind. Die SPÖ ist bereit konkret an der Umsetzung zu arbeiten und beharrt auf ihrer guten Arbeit, entgegen dem überholten Weltbild der Landes-ÖVP und den Schwierigkeiten der Grünen auf ihren Koalitionspartner einzuwirken." ****

Die Erarbeitung der Resolution hat die SoHo Oberösterreich initiiert und auch die Notwendigkeit der Überarbeitung und Neueinbringung aufgezeigt. Michael Leiblfinger, Landessekretär der SoHo Oberösterreich: "Es liegt nun an den Grünen in Oberösterreich, sich ihrer Regierungsverantwortung und dem damit verbundenen Einwirken auf ihren Koalitionspartner bewusst zu werden und der Landes-ÖVP von der Notwendigkeit rechtlicher Absicherungen homosexueller Partnerschaften zu überzeugen. Die Linzer ÖVP scheint in ihrem Weltbild gleichgeschlechtlich Liebenden gegenüber ihren LandesparteikollegInnen weit voraus zu sein."

"Der heutige Tag ist für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen in Oberösterreich ein besonderer Tag", so SoHo Oberösterreich-Vorsitzender Gerhard Friedinger gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Stolz bin ich nicht nur auf die Beharrlichkeit der Landtagsfraktion, sondern auch auf das geplante HOSI-Zentrum, da vergleichbare Einrichtungen im deutschsprachigen Raum bisher nur Millionenstädten vorbehalten waren. Die SoHo hat aktiv mitgeholfen, dass es in der geplanten Form nun auch zur Umsetzung kommt."(Schluss) up/mm

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