Österreich: Friedensaktivistin wird Einreise verweigert

Vor wem fürchtet sich Innenministerin Prokop mehr: vor Big Brother Deutschland oder vor einer koreanischen Oma?

Wien (OTS) - Die Frau von Rev. Moon beginnt am 1. Juli eine Europatournee und möchte am 6. Juli in Wien auf Einladung der Föderation für Weltfrieden und der Österreichischen Frauenföderation im Rahmen eines "Festivals für den Frieden" sprechen. Als 14-fache Mutter und 40-fache Großmutter wird ihr aber (bis dato) die Einreise nach Österreich verweigert.

Deutschland hat 1995 ein Einreiseverbot gegen Rev. Dr. Moon und seine Frau verhängt und immer wieder verlängert. Österreich fühlt sich im Rahmen der Schengenverträge verpflichtet, hier nicht auszuscheren. Begründung u. a.: Frau Dr. Moon’s Anwesenheit würde die öffentliche Ordnung stören.

Protest: In Berlin gibt es vor dem Innenministerium eine permanente Mahnwache gegen das Einreiseverbot. Auch in Paris und Wien verbreitet sich Unmut über den Schengen-Bann. Gestern landete dieser Fall vor dem französischen Höchstgericht. Österreichische VertreterInnen der von Dr. Moon gegründeten Friedensinitiativen beklagen die monatelange Kommunikationsverweigerung seitens des Innenministeriums: "Man spricht einfach nicht mit uns!"

Eigentor: Dr. Kwak, Präsident des Peace Cup meint, dass Deutschland sich durch diesen Einreisebann ein Eigentor schießt. Dr. Moon gründete den erfolgreichsten Fußballklub in der Geschichte Koreas: das Il Hwa Football Team ist bereits fünfmaliger koreanischer Meister. Der ebenso von ihm gegründete Peace Cup ist ein Projekt, welches Fußball in den Dienst des Weltfriedens stellt.

Internationaler Appell: 28 führende Persönlichkeiten aus der ganzen Welt signierten in einer hochkarätigen Friedenskonferenz in Seoul einen offenen Brief an Merkel, worin sie für eine sofortige Aufhebung des Einreiseverbots für das Ehepaar Moon appellieren.

Auch Island tanzt nicht nach der deutschen Pfeife, wenn es um die Menschenrechte geht: Man hat dort dem Ehepaar Moon, trotz Gegendruck aus Deutschland, am Anfang der Woche gleich eine 90tägige Einreiseerlaubnis gegeben.

Dänemark widersetzt sich dem von Deutschland verhängten Bann schon zum zweiten Mal. Rev. Hans Kristian Neerskov, renommierter Menschenrechts Aktivist und Präsident des Internationalen Sakharov Komitees warnt Merkel und Barosso in einem Protestbrief vor einem Missbrauch des Schengen Informations Systems (SIS) und "vor der Errichtung einer neuen "Mauer" im postkommunistischen Europa, die sich gegen die Freiheitsrechte von Menschen und Gruppen aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung richtet."

Service: Hintergrund Infos zum Download unter www.weltfriede.at und www.iifwf.de/einreise,

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