Fauland: "Burgstaller-Forderung nach Parteiausschluss von Verzetnitsch ist reine Alibiaktion"

Wien (OTS) - Als "vordergründige Alibiaktion" bezeichnete der BZÖ Landesobmann-Stellvertreter Abg. Markus Fauland die Forderung von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller nach einem Parteiausschluss von Ex-ÖGB-Boss Fritz Verzetnitsch.

"Die einstige selbsternannte Aufdeckerin in Zeiten des WEB-Skandals, mutiert nun zur Möchtegern-Zudeckerin. Wenn Frau Burgstaller glaubt, dass mit einem Parteiausschluss von Verzetnitsch der BAWAG-ÖGB-Sumpf von der SPÖ einfach zugedeckt werden kann, dann muss ich sie leider enttäuschen. Mit einer einzigen Alibiaktion kann man die jahrzehntelange Verfilzung und Verflechtung von SPÖGBAWAG nicht lösen", erklärte der Salzburger BZÖ-Abgeordnete Markus Fauland.

Anstatt ihren Parteikollegen ihre Forderungen über bunte Illustrierte auszurichten, hätte Burgstaller als Stellvertreterin Gusenbauers im Bundesparteivorstand einen entsprechenden Antrag einbringen können. "Aber Wasser predigen und Wein trinken ist in der SPÖ mittlerweile an der Tagesordnung. Das überrascht mich nicht wirklich", so Fauland.

Für Fauland hat die lückenlose Aufklärung dieses größten Wirtschaftsskandals in der Geschichte der Zweiten Republik größte Priorität. "Da stimme ich ausnahmsweise mit Alfred Gusenbauer überein. Jetzt sind die Gerichte gefordert, endlich aktiv bzw. aktiver zu werden", sagte Fauland.

"Anstatt sich über die Medien Freundlichkeiten auszurichten oder in Selbstmitleid zu versinken, soll die SPÖ lieber ihre Chance wahrnehmen und nach sechs Jahren Untätigkeit in der Opposition endlich Entscheidendes mitgestalten. Sie kann zum Beispiel mit ihrer Zustimmung dafür sorgen, dass die Kärntner Ortstafelfrage mit einem Verfassungsgesetz endgültig gelöst wird" forderte der BZÖ-Abgeordnete Fauland abschließend.

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