Tancsits zu Hundstorfer: ÖGB soll nicht alles schlecht reden

ÖGB soll kein Miesmacher sein und sich ein Beispiel an der Regierung nehmen

Wien, 29. Juni 2006 (ÖVP-PK) "Der ÖGB soll nicht aus parteipolitischem Kalkül alles schlecht reden", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Mag. Walter Tancsits zur Kritik des ÖGB. "Besser wäre es, gemeinsam mit der Regierung an der Umsetzung der Maßnahmen zu arbeiten, um die Situation für Jugendliche noch weiter zu verbessern", betonte Tancsits. Die Jugendarbeitslosigkeit hat im Mai 2006 um 8,1 Prozent (ein Minus
von 2.913 auf 32.910) gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres abgenommen. Die Jugendarbeitslosenquote (15 bis 24 Jahre) nach EUROSTAT liegt mit 9,6 Prozent (April 2006) nach wie vor deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (EU-25) von 18,3 Prozent (März 2006). Österreich liegt damit nach den Niederlanden, Dänemark und Irland weiterhin an vierter Stelle in Europa. ****

Im Mai 2006 liege im Vergleich mit Mai 2005 ein Rückgang der Lehrstellensuchenden von 136 (ein Minus von 3,1 Prozent auf 4.217) vor. Bei den gemeldeten offenen Lehrstellen sei mit 1.243 bzw.
einem Plus von 51,8 Prozent auf 3.643 eine deutliche Zunahme zu verzeichnen. Im Auftrag des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit werden bis zu 8.000 Ausbildungsplätze für Jugendliche, die keinen entsprechenden Lehrplatz bzw. Arbeitsplatz finden, zur Verfügung gestellt. "Das Ministerium setzt gezielte Initiativen, der ÖGB hingegen spielt den Miesmacher", so der ÖVP-Sozialsprecher.

Darüber hinaus werden im Rahmen des so genannten "Blum-Bonus" Lehrstellen gefördert. Vor allem auf Grund dieser Initiative steige nunmehr die Zahl der Lehrlinge und Lehranfänger erstmals seit Ende der 90er-Jahre wieder deutlich an. Ende Dezember 2005 waren in der Folge mit 122.378 Lehrlingen um 3.307 Lehrlinge mehr in Beschäftigung als im Vorjahr, das ist ein Plus von 2,8 Prozent. Mit 38.552 haben um 7,3 Prozent mehr Personen mit einer Lehre begonnen. Zusätzlich hat die Bundesregierung "Unternehmen Arbeitsplatz", ein Sonderprogramm zur Qualifizierung und Beschäftigung, für zusätzlich mehr als 60.000 Personen mit einem zusätzlichen Mitteleinsatz von rund 285 Millionen Euro initiiert. Davon sind 150 Millionen Euro allein für Jugendliche. Abschließend riet Tancsits dem ÖGB, "sich ein Beispiel an der Regierung zu nehmen und nicht alles schlecht zu reden."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004