FPÖ bringt Antrag für "Grinzing-Budget" im Landtag ein

Abwärtsspirale des Weinortes muss gestoppt werden

Wien, 29-06-2006 (fpd) - Der weltberühmte Weinort Grinzing
befindet sich einigen Jahren in einer von der SPÖ-Regierung mitverschuldeten Abwärtsspirale. Bausünden mit dem Sanktus der Stadt Wien zerstören das gewachsene Ortsbild und sind mitverantwortlich, dass immer mehr Traditionsbetriebe in den Ruin getrieben werden. Die FPÖ-Landtagsabgeordneten Johann Herzog und Mag. Gerald Ebinger haben daher in der heutigen Landtagssitzung einen Antrag für ein gesondertes "Grinzing-Budget" in der Höhe von 10 Mio. Euro eingebracht.

Die SPÖ hat die lauten Hilferufe der Betriebe ja bislang geflissentlich überhört und auch keinerlei Anstrengungen unternommen, den Weinort durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklären zu lasse. Dadurch würde der Ortsbildzerstörung ein Riegel vorgeschoben werden, erklärt Herzog und fordert eine ernsthafte Diskussion zu diesem Thema.

Es dürfte der SPÖ und den Grünen, die den FPÖ-Antrag auf finanzielle Unterstützung der Grinzinger Betriebe abgelehnt haben, offenbar wichtiger, dass sich dort rote Wohnbauträger und grüne Immobilienspekulanten weiterhin eine goldene Nase verdienen. Die FPÖ wird jedoch auch künftig alles daran setzen, dass Grinzing als wichtiger Wirtschafts- und Tourismusfaktor von SPÖ und Grünen nicht noch näher an den Abgrund gedrängt wird, betont Ebinger abschließend. (Schluss)am

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