Lopatka: Keine Spur von roten Bündnissen und Allianzen

ÖVP diskutiert Zukunft - SPÖ nur mit sich selbst beschäftigt

Wien, 29. Juni 2006 (ÖVP-PK) "Wenn die beiden SPÖ-Bundesgeschäftsführer Doris Bures und Norbert Darabos von Bündnissen und Allianzen mit Gewerkschaftern sprechen, dann war wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Kein Tag vergeht,
ohne dass ein Gewerkschaftsvertreter oder ein/e SPÖ-Landeschef/in die Konfrontation mit der Gusenbauer-SPÖ sucht", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. ****

Die Gusenbauer-SPÖ sei von einem massiven roten Bruderzwist geprägt: "Bures und Darabos versuchen ein harmonisches SPÖ-Bild vorzugaukeln. Wie es um die Gusenbauer-SPÖ wirklich steht, wird jeden Tag aufs Neue deutlich", so Lopatka. Nach dem Beschluss des SPÖ-Präsidiums, dass Spitzengewerkschafter kein Mandat im Nationalrat erhalten sollen, "kracht es im roten Gebälk. Von einer klaren SPÖ-Linie kann keine Rede sein".

Die Liste der Gusenbauer-Kritiker lese sich wie das "Who is
Who" von SPÖ-Landespolitikern und roten Gewerkschaftsspitzen:
"Hundstorfer, Haberzettl, Bittner, Fritz, Beck, Häupl, Voves und Burgstaller sind schließlich nicht irgendwer innerhalb der SPÖ. Angesichts dieser breiten Front gegen Gusenbauer so zu tun, als ob in der SPÖ alles in Ordnung wäre, ist wenig glaubhaft", sagte Lopatka.

Der "Gusenbauer-SPÖ mit ihrer schaurigen Bilanz" stehe jedenfalls die ÖVP unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gegenüber, die sich mit der Zukunft des Landes auseinandersetze: "Die Gusenbauer-SPÖ ist seit Wochen und Monaten nur mit eigenen Problemen beschäftigt, während die ÖVP beispielsweise heute und morgen mit Referenten aus dem In- und Ausland - im Rahmen des `Sommercampus Zukunft` - ihre Zukunftsdiskussion fortsetzt."

Abschließend wiederholte der ÖVP-Generalsekretär seine kürzlich formulierten drei Ratschläge an SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures: "Schlechtreden allein ist zu wenig, Wiederholungen machen falsche Behauptungen auch nicht richtiger und sinnvoller wäre es, gemeinsam mit SPÖ-Chef Gusenbauer vor der eigenen Tür zu kehren."

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