Obernosterer: Kärnten Werbung-Beurteilung keine Überraschung

Politik raus aus dem operativen Geschäft. Tourismuswerbung verträgt keine politisch abhängigen Geschäftsführer und Direktoren.

Klagenfurt (OTS) - "Das Ergebnis der ÖHV-Umfrage spiegelt wieder, was die Wirtschaftskammer seit Jahren predigt. Kärntens Unternehmer fühlen sich von der Kärnten Werbung im Stich gelassen, weil sie ihre Kernkompetenzen längst verlassen hat", sagt heute Tourismusobmann und VP-Spitzenkandidat für die NR-Wahl, Gabriel Obernosterer. Bekanntlich zeigen sich die Kärntner Unternehmer in einer Umfrage der ÖHV zur Kärnten Werbung sehr unzufrieden mit der Landes-Tourismusgesellschaft.

"Tourismuswerbung kann im Dunstkreis der BZÖ-Politik nicht erfolgreich im Sinne der Unternehmer gemacht werden. Der Geschäftsführer ist politisch abhängig, das zeigt alleine die Finanzierung eines BZÖ-Abends in Wien durch die Kärnten Werbung", kritisiert Obernosterer. Auch der neu installierte BZÖ-Tourismusdirektor habe bisher nur durch die Einführung eines Horror-Tourismusabgabenpaketes geglänzt. "Wo bleibt da die Tourismuswerbung fürs Land?", fragt Obernosterer. Das sei Tourismuspolitik nach dem Motto "Viele Köche verderben den Brei":
Geschäftsführer mit einem Rekord-Mitarbeiterstand, Tourismusdirektor neben dem Büro des BZÖ-Gründers und der Tourismusreferent selbst.

Mit Tourismuswerbung habe die aufgeblähte Verwaltung und der entstandene Gesellschaften-Dschungel nichts mehr zu tun. Die Kritik-Punkte Obernosterers:

· Die Marke Kärnten sei am Markt längst nicht mehr präsent, die TV-Werbung sei überhaupt abgedreht worden.

· Es gebe in der Kärnten Werbung und im Land überhaupt keinen klaren Zuständigkeitsbereich mehr.

· Die größte Kraft fließe in die Werbung im Land selbst für politische Aktionen

· Der Geschäftsführer beschäftige sich offensichtlich mehr mit Geld-Transaktionen zwischen Seebühne und Kärnten Werbung sowie in die Formel 1

· Die Reduktion des Gesellschaften-Dschungel habe bis heute nicht stattgefunden

· 900.000 Euro wurden alleine heuer von einem beschlossenen Budget der Kärnten Werbung abgezogen. Wofür?

· 900.000 Euro sollen laut Landes-Voranschlag auch 2007 wieder abgezogen werden. Wofür?

· Bis heute hat die vielfach angekündigte Trendumkehr im Sommertourismus nicht stattgefunden

· Die Bewerbung Kärntens im Internet sei nach wie vor ein Witz. (Schluss)

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