VP-Stiftner: Umweltinformation muss von SPÖ ernster genommen werden

ÖVP Wien fordert mehr mobile Luftgüte-Messeinrichtungen

Wien (VP-Klub) - "Die Beschlussfassung für eine Verbesserung des Umweltinformationsgesetzes ist grundsätzlich positiv, bringt aber auf der anderen Seite für die Umweltpolitik dieser Stadt Verpflichtungen, der sie bis jetzt nicht in allen Bereichen nachgekommen ist", kritisierte ÖVP Wien Umweltsprecher LAbg. Roman Stiftner im Rahmen der im heutigen Wiener Landtag erfolgten Beschlussfassung zum Umweltinformationsgesetz.

Es sei in diesem Zusammenhang nicht tragbar, dass die Stadt Wien über nur einen einzigen mobilen Luftgüte-Messwagen verfüge. Angesichts der Verunsicherung durch die in Wien seitens der Stadtregierung nicht sehr professionell geführte Feinstaubdiskussion sei es nicht verständlich, warum nicht schon längst mehrere solcher mobiler Messeinheiten angeschafft oder angemietet wurden. "Das Geld müsste im Umweltressort - angesichts der finanziellen Gebührenüberschüsse von der MA 31, der MA 30 und der Müllabfuhr - eigentlich vorhanden sein", meinte Stiftner.

Jedem Bürger sollte bei Verdacht auf grobe Luftverschmutzung die Möglichkeit geboten werden, die Luftgüte seiner Wohnumgebung messtechnisch überprüfen zu lassen. Stiftner forderte daher das Umweltressort dazu auf, für mehr mobile Messeinrichtungen zu sorgen. "Diese Messmöglichkeiten sollten möglichst vielen Bürgern offen stehen, um das Vertrauen in die Luftereinhaltepolitik dieser Stadtregierung wieder her zu stellen", so der VP-Umweltsprecher. Eine weitere Forderung Stiftners bezog sich auf die Messpraxis der stationären Messeinrichtungen. Mit Ausnahmen sei das Netz relativ gut, aber es gebe zu wenig Messeinrichtungen, die die Luftverschmutzung in Augenhöhe von Kindern messen. "Besonders die Gesundheit von Kindern kann durch Luftschadstoffe beeinträchtigt werden. Man sollte daher wissen, wie viel Schadstoffe auf diese Bevölkerungsgruppe tagtäglich direkt einwirkt", schloss Stiftner.

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