Stefan Veigl erhält Förderpreis der ParlamentsredakteurInnen Für Diplomarbeit über den Österreich-Konvent ausgezeichnet

Wien (PK) – Die Zweite Präsidentin des Nationalrats Barbara Prammer und der Vorsitzende der Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und Redakteure, Andreas Koller, haben
heute im Pressezentrum des Parlaments zum ersten Mal den Förderpreis der Vereinigung an Stefan Veigl übergeben. Veigl, ein gebürtiger Niederösterreicher, der als Journalist in Salzburg tätig ist, erhielt den Preis für seine Diplomarbeit über den Österreich-Konvent. Der Preis ist mit der Summe der Studiengebühr für zwei Semester (derzeit beträgt die Studiengebühr pro Semester 378,72 €) dotiert.

In seiner journalistischen Arbeit habe er eher mit MandatarInnen
auf Landes- und Gemeindeebene zu tun, sagte Preisträger Veigl in seiner Dankansprache. Er verwies auf die Bedeutung der journalistischen Vermittlung der Tätigkeit der MandatarInnen,
zumal "nicht gesehen wird, wer nicht im Fernsehen ist", und würdigte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit der Vereinigung
der Parlamentsredakteurinnen und –redakteure.

Zweite Präsidentin Barbara Prammer dankte in diesem Sinn der Vereinigung für ihre Initiative, zumal damit auch ein wenig von
dem wahrnehmbar gemacht werde, was an den Universitäten geschehe. Die Reform der Bundesverfassung, die der Österreich-Konvent
beraten habe, sei wohl ein "sperriges Thema"; Veigl habe aber mit seiner Arbeit gezeigt, dass das nicht so sein müsse. Es sei beim Konvent zu wenig gelungen, das Thema Verfassung bzw. Verfassungsreform in die Bevölkerung zu tragen, meinte Prammer.

Die Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und –redakteure habe das Ziel, die Öffentlichkeit am parlamentarischen Geschehen teilhaben zu lassen, sagte der Vorsitzende der Vereinigung,
Andreas Koller. Die Vereinigung arbeite im Schnittpunkt von Parlamentarismus, Öffentlichkeit und Journalismus. Veigls Arbeit habe ebenfalls hier angesetzt, zumal sie sich auch damit beschäftige, wie die Arbeit des Österreich-Konvents in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden sei, sagte Koller in seiner Würdigung der Arbeit des Preisträgers.

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