Leitl lädt ein: "Das Erfolgsbild Österreich in den nächsten 10 Jahren mitgestalten"

60 Jahre WKÖ: "Menschen haben damals nicht nur an Österreich geglaubt, sondern auch dafür gearbeitet" - "Österreich hält sich als kleines Land in einer großen Welt hervorragend"

Wien (PWK437) - "Österreich hält sich als kleines Land in einer großen Welt hervorragend", hielt WKÖ-Präsident Christoph Leitl in seiner Rede bei der Festveranstaltung zum 60. Gründungsjubiläum der Wirtschaftskammer Österreich im Palais Liechtenstein in Wien fest. In unserem Land gibt es bereits 3,3, Millionen unselbstständig Beschäftigte, im heurigen Jahr werden 40.000 Arbeitsplätze netto neu geschaffen, die magische 100 Milliarden-Eurogrenze beim Exportvolumen wird heuer erreicht, und darüber hinaus ist Österreich auch "Ausbildungskaiser".

"Die Wirtschaftskammerorganisation ist nicht nur eine schlagkräftige Interessenvertretung, sondern auch ein kompetenter Dienstleister für unsere Unternehmen in Österreich, ein Dienstleister an der österreichischen Gesellschaft", so Leitl weiter. Die Aufgaben der Wirtschaftskammerorganisation, die man gerne, mit Begeisterung und Begeisterung erfülle, heißen: Menschen zu begleiten, zu fordern und ihre Begabungen zu fördern. In Bezug auf die Export-Erfolge mit österreichischen Produkten und Dienstleistungen hob er die Kompetenz und die Bedeutung der Außenwirtschaftsorganisation (AWO) mit 106 "Filialen" in aller Welt hervor. "Österreich wird nicht einen Kosten-, dafür aber den Begabungswettbewerb gewinnen", ist der WKÖ-Chef überzeugt.

"Ich möchte am 60. Geburtstag der Bundeswirtschaftskammer aber schon an den 70er denken", sagte Leitl. Es gehe der Wirtschaftskammerorganisation "um das Ganze. Ein kleines Land kann nur als Ganzes erfolgreich sein - oder ist es gar nicht." Besondere Herausforderungen stellen für ihn das Ziel der Wiederherstellung der Vollbeschäftigung innerhalb der nächsten 10 Jahre sowie die Beseitigung der Langzeit-Jugendarbeitslosigkeit dar: Gemeinsam mit dem AMS sei es bereits innerhalb nur eines Jahres gelungen, knapp 500 jugendliche Langzeitsarbeitslose wieder zu beschäftigen. "Unternehmen kommen ihrer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung nach, Corporate Social Responsibility ist für Unternehmen in Österreich mehr als nur ein Schlagwort", hielt Leitl fest. Er lud alle in unserem Land ein, "das Erfolgsbild Österreich der nächsten 10 Jahre mitzugestalten."

Auch das Thema Sozialpartnerschaft sprach Präsident Leitl an und ermutigte, "schwierige Zeiten gemeinsam durchzustehen." Es gelte, sich auf gemeinsame Ziele zu besinnen; "dann ist es nicht schwierig, die richtigen Instrumente zu finden, um diese zu erreichen." In Dankbarkeit gedachte Leitl des Gründers der Bundeswirtschaftskammer, des späteren "Staatsvertrags-Kanzlers" Julius Raab, der Demut und Weitsicht bewiesen habe: "Er war ein hervorragender Baumeister, ein Wirtschaftsförderer im Interesse des ganzen Landes."

Zum Abschluss machte Präsident Leitl, "seinem" Geburtstagskind, der WKÖ, ein wertvolles Geschenk: Er überreichte WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser den von ihm privat ersteigerten Regierungsentwurf des österreichischen Staatsvertrages aus dem Jahre 1855, der die Unterschriften von Julius Raab, Adolf Schärf und Leopold Figl trägt: "Dieses Papier ist Fundament unseres Landes und damit auch der österreichischen Wirtschaftskammer." Eine Kopie - "in höchster handwerklicher Qualität von einem Mitgliedsbetrieb angefertigt und vom Original kaum zu unterscheiden", so Leitl stolz - übergab der WKÖ-Chef an Bundespräsident Heinz Fischer. (JR)

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