Betriebsrat Wolf Jurjans fordert: Hände weg von den Genossenschaften

Wien (OTS) - "Die feindliche Übernahme der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften des ÖGB durch das private Immobilienkapital muss verhindert werden", fordert der Betriebsrat Wolf Jurjans namens der KPÖ.

"Ich begrüße natürlich die Aussage von Neue-Heimat Sprecher Karl Wurm, der meint, auf Grundlage des Gemeinnützigkeitsgesetzes wären die Genossenschaftswohnungen nicht veräußerbar", so Jurjans, "allein mir fehlt der Glaube, dass ein bestehendes Gesetz, die speed-killls-Schüssel-Regierung daran hindert, ihren Freunden die goldenen Brücken zu bauen, um an das gesamte ÖGB Familiensilber zu kommen. Diesen Coup, der die größte Enteignungsaktion genossenschaftlichen Kapitals in der 2. Republik sein würde, können meiner Meinung nur mehr die direkt betroffenen WohnungsgenossenschafterInnen selbst verhindern. Es ist notwendig, dass sich Komitees vor Ort bilden, die einen politischen Gegendruck entwickeln können. Sie sollen überparteilich und ausschließlich der genossenschaftlichen und gewerkschaftlichen Idee verpflichtet sein und die Verantwortung übernehmen, zu der anscheinend der ÖGB- und SPÖ Führung im Moment nicht mehr in der Lage oder nicht mehr Willens sind."

Die gesamte Erklärung findet sich unter
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