Glanzvolle Gala für glänzende Ideen

Schlussveranstaltung des 2. Call des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft

Wien (PWK435) - "Die kreativen Wirtschaftssektoren haben ein
enormes Potenzial - das beweisen auch die vorgestellten Projekte", so Abg. z. NR Carina Felzmann, Vorsitzende der arge creativ wirtschaft austria (WKÖ) anlässlich der Vorstellung der besten Projekte des 2. Call des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft im Gusswerk (Salzburg). Am gestrigen Abend wurden die 16 von einer internationalen Fachjury zur Förderung vorgeschlagenen Projekte in einer glanzvollen Gala unter dem Titel "Bright Ideas" der Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt stehen die Projekte aus den Bereichen Multimedia, Musik und Design für ein Projektvolumen von über 3 Mio. Euro. Die Projekteinreicher/-innen können sich über Fördergelder in Höhe von über 1 Mio. Euro freuen.

Im Rahmen der Gala wurden nicht nur die geförderten Projekte vorgestellt, sondern auch "Best Practice-Beispiele" ausgezeichnet. Besonders erfreut zeigte sich Landeshauptmann-Stv. Wilfried Haslauer darüber, dass rund 20% der Projekte und sogar eines der Best-Practice-Beispiele aus dem Bundesland Salzburg kommen.

Fünf Projekte aus dem Bereich Musik wurden von der international besetzten Jury zur Förderung empfohlen. Der Bogen spannt sich vom Instrumentenbau - etwa der "LECHNER-Posaune" - über ein Gerät zum Umblättern von Musiknoten bis hin zu "SoundArt", einem Tool zur Analyse von und zum spielerischen Umgang mit Musikstücken. Als Best-Practice zeichnete die Jury in diesem Bereich gleich zwei Projekte aus: Mit der "Holzpauke" hat der Salzburger Markus Landauer ein starkes Lebenszeichen im österreichischen Instrumentenbau gesetzt. Der "Aggregator" der Monopol Medien GmbH steht im Kontrast dazu für die moderne Musikindustrie und erlaubt österreichischen Künstlern den Vertrieb ihrer Werke.

Dass Design und Sicherheit nicht nur kein Widerspruch sein müssen, sondern sich unter Umständen zu einem neuen und optimalen Produkt verbinden, beweist das Projekt Motorrad-Systemhelm von Mark Wallerberger. "Meme Mapper" ist der Titel des ausgezeichneten Projektes im Bereich Multimedia. Nach Jurymeinung nicht nur ein kreatives und zukunftsträchtiges Projekt, sondern auch ein Produkt, dass geradezu notwendig sein wird, erlaubt es doch, Meme -Informationseinheiten und Wissen (unter anderem im Internet) zu kartieren und zeitlich zu ordnen. Damit wird es unter anderem möglich, die Verbreitung von Wissen zu verfolgen und zu studieren.

Ebenso "brauchbar" und daher auch gefördert sind Projekte wie das "Virtuelle Wanderdorf", dass im Tourismus neue Erlebniswelten erschließt oder das Projekt "SOS Berg", dass über Software für Handys die Sicherheit am Berg erhöhen wird. Ein weiteres gefördertes Projekt widmet sich der Archivierung von alten Tonträgern und damit der Sicherung des kulturellen Erbes, während am anderen Ende der Skala ein Projekt für neuartige Erlebnisse in Reality Games steht.

Für die austria wirtschaftsservice als Trägerorganisation des iP weisen die Projekte ein hohes wirtschaftliches Potenzial auf: "Erst die wirtschaftliche Umsetzung von kreativen und innovativen Ideen ermöglicht Wertschöpfung. Diese unterstützen ist unser Ziel als Förderbank", so Peter Takacs, Geschäftsführer der aws. Besonders erfreulich sei, so Takacs, dass rund 20% der Projekte Firmenneugründungen sind.

Carina Felzmann, Vorsitzende der Trägerorganisation arge creativ wirtschaft austria/WKÖ und Initiatorin des iP - verwies in diesem Zusammenhang auf den kürzlich in der Wirtschaftskammer Österreich veröffentlichten "Zweiten Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht": "Mit über EUR 18.300 Mio. an Erlösen und Erträgen und rund 29.000 Unternehmen ist der privatwirtschaftliche Kreativsektor bereits heute einer der wichtigsten Wirtschaftszweige." Das von der arge creativ wirtschaft austria und der aws gemeinsam getragene iP ImpulsProgramm creativwirtschaft sei europaweit eines der wenigen Programme, die sich der gezielten Förderung und dem Aufbau dieses Sektors widmen.

Weitere Informationen über geförderte Projekte sowie weitere Calls finden sich unter www.impulsprogramm.at (us)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Stabsabteilung Wirtschaftspolitik
Mag. Inga Focke
Tel.: (++43) 0590 900-4471
Fax: (++43) 0590 900-258
wp@wko.at
http://wko.at/wp

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0005