Kinderfreunde fordern Gratiskindergarten ab 2. Lebensjahr

Start der Kampagne "Bildung beginnt im Kindergarten"

Wien (SK) - Die Kinderfreunde starten ihre österreichweite
Kampagne für einen Gratiskindergarten und eine bessere elementare Bildung in Österreich. Im Zuge der Informations- und Werbekampagne werden die Vorschläge der Kinderfreunde mit Eltern, ExpertInnen und PolitikerInnen diskutiert, und landesweit für die Umsetzung der Forderungen geworben. "Diese Kampagne bildet den Schwerpunkt der Kinderfreundearbeit der nächsten Monate. Wir starten mit Veranstaltungen und Aktionen in den Bundesländern und versuchen eine breite Diskussion zu diesem wichtigen Thema anzuregen", sagte Andreas Kollross, stellvertretender Bundesvorsitzender der Kinderfreunde, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Kinderfreunde-Bundesgeschäftsführer Gernot Rammer am Donnerstag. ****

Jedes Kind muss nach Meinung der Kinderfreunde ein Recht auf einen Bildungsplatz ab dem zweiten Lebensjahr haben. "Und dieses Recht auf Bildung muss nach unserem Verständnis kostenlos sein. Ich bin davon überzeugt, dass wir als Kinderfreunde hier ein attraktives und auch finanzierbares Modell entwickelt haben, mit dem das Recht auf Bildung ab dem Kindergarten rasch in die Tat umgesetzt werden kann", betonte Kollross. Ein zweiter wichtiger Teil der Kinderfreunde-Forderung ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Auch aus diesem Gesichtspunkt ist die Schaffung von genügend Kindergartenplätzen eine unausweichliche Zukunftsaufgabe", sagte Kollross.

Die Kinderfreunde betonen, dass alle nationalen und internationalen Studien (aktuell die OECD Studie "Starting Strong") die große Bedeutung der Elementarbildung, also der Bildungszeit vor dem Schulbesuch, belegen. Gefordert wird daher eine Grundsatzdebatte über die ersten Bildungsjahre und eine substanzielle Reform der Elementarbildung.

Die zentralen Forderungen der Kampagne:
1. Elternbeiträge für den Kindergartenbesuch abschaffen
2. Bundesweit einheitliche Regelungen durchsetzen
3. Verpflichtendes letztes Kindergartenjahr einführen
4. Recht auf elementare Bildungsplätze verwirklichen

Ein Folder informiert detailliert über die Inhalte der Kampagne und es wurde auch eine Homepage (www.gratiskindergarten.at) mit Informationen und der Möglichkeit online zu unterschreiben, eingerichtet. (Schluss)up

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