ÖSR-Obmann Wimleitner: "Lobhudelei der BZÖ-Regierung durch die neu gegründete Seniorenplattform ist blanker Hohn und unangebracht!"

Wien (OTS) - "Eine Erhöhung der Mindestpensionen auf 690 Euro als "als hervorragende Regierungsarbeit" darzustellen, wie dies die neue Seniorenplattform unter der Leitung des ehemaligen FPÖ-Vizebürgermeisters von Graz, Bundesrat und Landtagsabgeordneten der FPÖ, Dr. Paul Tremmel, heute in einer Aussendung formulierte, ist eine Frechheit, wenn zeitgleich die Politkerpensionen um 2,5 % erhöht werden und Bundeskanzler Schüssel damit ab 1.Juli 2006 satte 450 Euro monatlich und das 14 mal jährlich, auf einen Schlag mehr bekommen", sagte heute ÖSR-Obmann Karl Wimleitner.

"Auch die Feststellung, wonach die Inflation für alle Pensionen abgegolten wurde, ist falsch", stellte Wimleitner richtig. "Wahr ist vielmehr, dass Pensionen nur bis zur halben Beitragshöhe abgegolten wurden."

Dem ehemaligen, hoch dotierten Multifunktionär Tremmel stellt Wimleitner folgende Fragen:

"Wie glaubwürdig kann jemand sein, der, seit Jahrzehnten ausgestattet mit einem Salär, das weit über dem eines Durchschnittsbürgers liegt, eine Regierung lobt, die dem Mindestrentner - in einem der angeblich reichsten Länder der Welt - 690 Euro zubilligt?"

"Wie glaubwürdig kann jemand sein, der die Gesinnung wechselt wie ein Hemd und als Reaktion auf eine demokratische Abwahl plötzlichen jenen den Rücken kehrt, denen er seine ganze politische Karriere verdankt?"

"Wie glaubwürdig kann ein Stellvertreter sein, der noch im Dezember den Niedergang des BZÖ prophezeite, um nun eine Führungsposition eben dort einzunehmen?"

"Insgesamt sind diese Aussagen einer Handvoll abgesprungener Funktionäre als ein Zeichen von Inkompetenz in Sozialfragen zu werten, mehr nicht", schloss Wimleitner.

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