VP-Praniess-Kastner: Medizinische Suchthilfe ist wichtig und richtig, auf soziale Unterstützung darf aber nicht vergessen werden

Schwerpunktsetzung des Themas Alkohol spiegelt gesellschaftliches Problem wider

Wien (VP-Klub) - "Sowohl der Fokus auf die medizinische Betreuung innerhalb der Suchthilfe, als auch die Schwerpunktsetzung auf das Thema Alkohol sind wichtig und richtig. Auf soziale Unterstützung darf aber auch in Zukunft nicht vergessen werden", betonte die Drogensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Karin Praniess-Kastner, in der gestrigen Sitzung des Gemeinderates bezüglich der Verschiebung des Bereiches "Sucht und Drogen" zum Psychosozialen Dienst in Wien (PSD) und die Gründung einer eigenen, diesbezüglichen Betriebsgesellschaft. Die ÖVP Wien erwarte nun, dass die angekündigten Synergieeffekte, die durch die Reorganisationsreform erzielt werden, schließlich auch zu einer höheren Effizienz der Ressourcen führen.

Sucht ist für ÖVP Wien multifaktorielles Problem

Sucht ist ein multifaktorielles Problem. Nicht nur die persönliche Konstitution und Geschichte bestimmen den Weg des Süchtigen in die Abhängigkeit, sondern auch seine sozialen Beziehungen, sein Umgang mit Stress und die gesellschaftliche Akzeptanz einer Droge, erklärt die Drogensprecherin und unterstreicht die soziale Komponente im Bereich Sucht.

Schwerpunktsetzung auf Prävention muss umgesetzt werden

"Das wichtigste Anliegen der ÖVP Wien bleibt die Prävention, wobei Schwerpunkte einerseits auf die Stärkung des Selbstwertes der Kinder und Jugendlichen und andererseits auf die Bewusstseinsbildung der Gesellschaft, speziell der Eltern, zu setzen sind. Diesbezüglich sind endlich flächendeckende Maßnahmen in Wien zu treffen und auch die Angehörigen der Drogenkranken vermehrt einzubeziehen", forderte Praniess-Kastner abschließend.

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