Magna: Schaunig: "Eine Kärntner-Lösung liegt auf der Hand"

Im Grazer Magna-Steyr-Werk werden ab Ende Juni 500 zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. Gesucht werden MitarbeiterInnen mit automotivem Background.

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Auftragsbücher von Magna sind so voll, dass man mit der jetzigen Belegschaft nicht zu Rande kommt. Magna klagt, dass es schwierig ist MitarbeiterInnen zu bekommen. "Aufgrund der steigenden Arbeitslosenzahlen in unserem Bundesland wäre es nahe liegend, für arbeitslose KärntnerInnen, die in diesem Berufszweig ausgebildet sind, einen Pendlerservice einzurichten", ließ heute LHStv. Gaby Schaunig mit einer neuen Idee aufhorchen.

"Ich fordere den Wirtschaftsreferenten auf, die Kosten für ein Pendlerservice wenigstens zur Hälfte zu übernehmen. Der Rest könnte vom AMS Kärnten finanziert werden. Das käme auf jeden Fall billiger und wäre sinnvoller, als das Arbeitslosengeld für 50 Personen auszubezahlen, denn die Menschen wollen Eines: einen Job!", weiß die SP-Vorsitzende.

Recherchen beim AMS Kärnten haben ergeben, dass 136 Frauen und 406 Männer, in dieser Sparte arbeitslos sind. Ein weiterer Aspekt: "Wenn Magna-Steyr wirklich, wie von Haider schon mehrmals angekündigt, auch in Kärnten ansässig wird, könnten die bereits bestens eingeschulten Pendler, ihren Arbeitsplatz wieder nahtlos in ihre Heimat verlegen. Flexibles Reagieren und Taten setzen, dürfen in Zeiten wie diesen nicht nur Schlagwörter bleiben", schloss Schaunig.

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