Klaus: "KPÖ ist eine Alternative! Gusenbauer wäre aus seiner Sicht gut beraten, Kritik ernst zu nehmen"

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG), Wilhelm Beck, ließ verlauten (orf.at), durch die "unglückliche Diskussion" zwischen SPÖ und sozialdemokratischen GewerkschafterInnen sei, was den Wahlkampf betrifft, "natürlich die Motivation der Betriebsräte und Funktionäre getrübt." Im Interview mit der "Tiroler Tageszeitung" und den "Vorarlberger Nachrichten" (Mittwoch-Ausgaben) meint darauf SPÖ-Chef Gusenbauer, diese Ankündigung könne er "nicht ernst nehmen".

"Gusenbauer scheint nur noch Wahlstrategen und Spin-Doktoren ernst zu nehmen. Nicht aber partei-interne Demokratie und Diskussionen oder auch ursprüngliche programmatische Werte der Sozialdemokratie, wie etwa seine jüngsten Aussagen zur Integrationspolitik zeigen", meinte dazu Melina Klaus, Bundessprecherin der KPÖ.

Zur rhetorischen Frage von Gusenbauer: "Was wäre denn die Alternative? Sagen die sozialdemokratischen Gewerkschafter, sie unterstützen jetzt die derzeitige Regierung, gegen die sie demonstriert haben?", meint Klaus: "Die KPÖ wird sich bemühen eine Alternative für kritische Gewerkschaftsmitglieder zu sein. Gusenbauer wäre aus seiner Sicht gut beraten, Kritik ernst zu nehmen. Überheblichkeit wird sich nicht bezahlt machen, ein vorgeblich ‚starker Mann’ ist genau das, worauf der Diskussionsprozess um eine ÖGB-Reform verzichten kann."

Rückfragen & Kontakt:

KPÖ
Tel.: 0676/69 69 002
bundesvorstand@kpoe.at
http://www.kpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKP0003