Österreichischer Tierschutzverein mahnt massive Verbesserungen bei Tiertransporten ein:

Offener Brief an Bundeskanzler Schüssel und Verkehrsminister Gorbach!

Wien (OTS) - Der kommenden Samstag (1. Juli) soll uns an eine Tierquälerei erinnern, um die es in den Medien mittlerweile sehr ruhig geworden ist, die aber nach wie vor millionenfaches Tierleid verursacht:
Es ist der "Tag der Tiertransporte".

Aus diesem Anlass hat der Österreichische Tierschutzverein in einem offenen Brief an Verkehrsminister Gorbach und Bundeskanzler Schüssel die Forderungen des Vereins hinsichtlich Tiertransporte klargelegt, die auch mit der 2007 in Kraft tretenden EU-Tiertransportverordnung nicht erfüllt werden. Im Detail handelt es sich um folgende Punkte:

1) Ende der Langstreckentransporte! Maximal 4 Stunden Transport, Verpflichtung den nächstgelegen Schlachthof anzufahren. 2) Verbot "technischer Hilfsmittel" wie Elektroschocker! 3) Generelles Verbot des Transportes von Jungtieren und trächtigen Tieren! 4) Signifikante Verbesserung des Platzangebots! 5) Stärkere Kontrolle bestehender Bestimmungen! 6) Einrichtung von Labestationen in jedem Bundesland, um den Tieren angemessene Ruhepausen vom Transport zu ermöglichen.

Hiezu Marion Löcker, Kampagnenleiterin des Österreichischen Tierschutzvereins: "Auch die erhobenen Forderungen bedeuten nur eine Verbesserung, beenden werden sie das Tierleid auf unseren Straßen nicht. Dies kann nur durch den generellen Umstieg auf Fleisch- statt Lebendtiertransporte erreicht werden, weshalb wir dies als langfristiges Ziel bei den verantwortlichen Politikern deponiert haben."

Auf Wunsch kann der offene Brief im Volltext zugesandt werden!

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Roman Kopfer oder Marion Löcker
Tel.: 0664/4521694 oder Tel.: 0664/8468247
www.tierschutzverein.at

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