Herzog: Stadträtin Whessely mit ihrer Einwanderungspolitik offenbar sogar in der SPÖ in der Minderheit!

Auch SPÖ-LAbg. Stürzenbecher vertritt die neue Linie des Obergenossen Gusenbauer!

Wien, 28-06-2006 (fpd) - Der "Wiener Weg" der SPÖ, die Bundeshauptstadt zur Einwanderungsstadt zu erklären und dies auch mittels neu eingerichteter Magistratsdienstelle offiziell zu machen, wird nicht nur von der FPÖ abgelehnt - auch die SPÖ-Bundespartei hat offenbar einen völlig anderen Zugang zur Thematik. Die Wiener SPÖ -unter der Führung von Stadtrat Whessely - verabschiedet sich vom traditionellen Integrationsgedanken als Anpassung von Zuwanderern an Sprache, Kultur und Gebräche des Gastlandes. Dieser soll ersetzt werden durch den Gedanken der Diversität, also der Gleichbehandlung aller Sprachen, Kulturen und Gebräuche zu Lasten der Mehrheitsbevölkerung, so heute LAbg GR Johann Herzog im Zuge der Debatte im Wiener Gemeinderat.

Die grundsätzliche Einstellung von SPÖ-Chef Gusenbauer ist jedoch eine andere. Deutschkenntnisse und Integrationswille seien, so Gusenbauer, zwingend, nicht nur für die Staatsbürgerschaftserlangung, sondern auch für die Aufenthaltsverfestigung erforderlich. Im Gleichklang mit freiheitlichen Ansichten, ist Gusenbauer der Meinung, "daß jene, die in Österreich leben wollen, unsere Sprache beherrschen und unsere Werte, gleiche Bürgerrechte und Frauenrechte zu akzeptieren haben."

Der Wiener SPÖ sei ins Stammbuchgeschrieben, daß Zuwanderung ein Privileg aber kein Recht sei. Erfreulicherweise zeichnet sich jedoch auch in der Wiener SPÖ ein Sinneswandel ab, denn auch der Abgeordnete Stürzenbecher hat diese Meinungen und Feststellungen Gusenbauers in der heutigen Sitzung vollinhaltlich für richtig befunden. Frau Stadträtin Whessely werde mit ihrer Politik langsam "allein zu Hause" sein. Es setze sich offenbar sogar in der SPÖ-Wien die Akzeptanz freiheitlicher Grundüberzeugung durch, so Herzog abschließend. (Schluß) jen

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