Ozonwarndienst: Informationsschwelle überschritten

Weitere Überschreitungen möglich - Bericht vom 28. Juni um 15 Uhr

Wien (OTS) - Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordösterreich sind Mittwoch an einer Messstelle im Burgenland (Wien und Niederösterreich keine) Ozonkonzentrationen größer als 180 µg/m3 als Einstundenmittelwert gemessen worden.

Auf Grund der meteorologischen Situation kann die Informationsschwelle in den nächsten 24 Stunden erneut überschritten werden.

o Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen:

Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Vorsorglich sollten gefährdete Personen - wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und / oder des Herzens, sowie Asthmakranke - ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, vermeiden. Der normale Aufenthalt im Freien, wie z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für gefährdete Personen unbedenklich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

o Voraussichtliche Dauer des Ereignisses: Laut Auskunft der Zentralanstalt für Meteorologie zumindest bis morgen, Donnerstag Vormittag.

o Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität: Tel.: 4000/88288 - Ozonix/Ozon-Hotline Tel.: 4000/8820 - Tonbanddienst Internet: http://www.wien.at/ma22/luftgue.html

(Schluss) red

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