- 28.06.2006, 15:35:40
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Bettelei - SP-Ekkamp: Spendenempfehlung der Wiener Linien für anerkannte Hilfsorganisationen
Ausbeutung von durch Mafiosi zur Bettelei abkommandierten Kindern Einhalt gebieten
Wien (SPW-K) - "Mit Durchsagen und Hinweisen über die organisierte
Bettelei in ihren Betriebseinrichtungen verfolgen die Wiener Linien
keine Anti-Bettlerkampagne gegen sozial Schwache unserer
Gesellschaft, sondern entsprechen den Wünschen einer ständig
steigenden, großen Zahl ihrer Fahrgäste, Maßnahmen gegen die
organisierte Bettelei zu ergreifen", wies heute der
Vorsitzende-Stellvertreter des Finanz- und Wirtschaftsausschusses des
Wiener Gemeinderates Franz Ekkamp, die Kritik der beiden grünen
Politikerinnen Cammerlander und Puller an dieser Initiative und an
der Stadt Wien zurück.
Die Durchsagen sprächen bewusst von organisierter Bettelei und von
der Empfehlung, Spenden zu geben, allerdings an anerkannte
Hilfsorganisationen, die sicherstellten, dass die Spenden jenen
zugute kämen, die sie tatsächlich bräuchten, führte Ekkamp weiter
aus. "Bei den meistens mit einem Touristenvisum einreisenden, streng
organisierten Bettlergruppen, kommen die Einnahmen aus der Bettelei
überwiegend nicht den tatsächlich Hilfebedürftigen, sondern nahezu
ausschließlich im Hintergrund agierenden Bandenbossen zugute. Diese
missbrauchen selbst Kinder für ihr mieses Handwerk. Das haben
selbstverständlich auch die klugen Wienerinnen und Wiener erkannt,
sie wenden sich deshalb gegen diese Form der nicht selten aggressiven
Bettelei", hob Ekkamp hervor. Umso unverständlicher sei daher die
Kritik der Grünen an der Maßnahme der Wiener Linien, die auf diesen
Sachverhalt hinwiesen und an die Menschen appellierten, sinnvolle
Spenden - und nicht letztlich an mafios agierende Hintermänner - zu
leisten.
Abschließend wies Ekkamp noch auf die Tatsache hin, dass durch die
wachsende Arbeitslosigkeit und die Kürzungs- und Belastungspolitik
des Bundes im Sozialbereich auch in Österreich die Zahl der Menschen
steigt, die auf Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen sind.
Deshalb setzt die Stadt Wien zahlreiche Maßnahmen, die den Menschen
soziale Absicherung und berufliche Integration ermöglicht. Erst
kürzlich wurde die Sozialhilfe vor allem für AlleinerzieherInnen und
Familien angehoben. Oberstes Ziel der Stadt Wien ist es, Armut zu
bekämpfen!", schloss Ekkamp. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto:franz.schaefer@spw.at
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