Wenn sich ein LH in den ORF einzumischen versucht ...

Der ORF-Redakteursrat zur Debatte um Interviewäußerungen von LH Pröll

Wien (OTS) - Viele Politiker-Äußerungen zum ORF sind nicht mehr wert, als ignoriert zu werden. So auch in den letzten Tagen veröffentlichte Interviewbemerkungen von LH Pröll. Da sich darüber aber eine merkbare öffentliche Debatte entwickelte, ist von den ORF-Journalistinnen und Journalisten dazu festzuhalten:

LH Prölls Mitteilungen, wie er eine ORF-Geschäftsführung gerne hätte, taugen bloß als Beweis dafür, dass manche Politiker offenbar nach wie vor der Meinung sind, der ORF gehöre ihnen. Das ist nicht weiter überraschend. Überraschend - und entlarvend - ist aber, womit LH Pröll seinen Wunsch nach Ablösung des Hörfunkdirektors begründet. Nämlich damit, dass im ORF-Radio journalistische Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit ("Wildwuchs bei Nachrichten und Analysen") praktiziert, also das ORF-Gesetz eingehalten wird.

Der ORF-Redakteursrat
(Markus Sint, Danielle Spera, Fritz Wendl)

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Fritz Wendl
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