Rauch-Kallat zu EU-Verfahren gegen Apothekenregelung: Gute österreichische Apothekenversorgung darf nicht gefährdet werden

Wien (OTS) - Angesichts des heute, Mittwoch, von der EU-Kommission eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahrens, meinte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat: "Die hervorragende und flächendeckende Apothekenversorgung ist in Österreich sichergestellt und darf nicht gefährdet werden."

Sie bezog sich damit auf ein Mahnschreiben der Kommission, die darin u.a. das Verbot von gleichzeitigem Vertrieb und Einzelverkauf pharmazeutischer Produkte sowie das Verbot mehrere Apotheken zu besitzen kritisiert. "Die Ausgestaltung des österreichischen Apothekenwesens liegt in der ausschließlichen Verantwortung des österreichischen Gesetzgebers." Das bestehende Apothekengesetz sei in keinster Wiese diskriminierend und diene dem Schutz der öffentlichen Gesundheit sowie der Sicherstellung des Gleichgewichts der sozialen Sicherheit. "Es geht um die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung mit richtigen Medikamenten und der dazu unbedingt notwendigen besten Beratung. Profit und Umsatz sind dabei zweitrangig", so Rauch-Kallat abschließend.

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