Vilimsky zu EU-Verfahren gegen Zigarettenmindestpreis: "Einmal könnte Österreich ja von Brüssel profitieren"

Wien, 28-06-2006 (fpd) - Das heute eröffnete EU-Verfahren gegen Österreich wegen des Zigarettenmindestpreises sei zu begrüßen, weil damit das planwirtschaftliche Vorgehen dieser Bundesregierung auf dem Prüfstand Brüssels stehe. Österreich sei ja bislang eine Serie gewaltiger Nachteile durch Brüssel widerfahren, insofern wäre es gut, wenn Österreich durch die Brüsseler Tintenburg auch einmal Vorteile hätte und die ostblock-mäßige Festsetzung eines Zigarettenmindestpreises fällt, so heute FPÖ-Generalsekretär Bundesrat Harald Vilimsky. ****

"Wenn man die Menschen politisch weg vom Tabakkonsum bringen möchte, dann soll man aus den lukrierten Steuern durch den Tabakverkauf einen Entwöhnungsfonds dotieren, der Rauchern, die weg vom Glimmstengel kommen wollen, ärztliche Therapien mit kostenfreien Nikotinersatzprodukten anbietet. "Was mit den Mindestpreisen allerdings geschieht, ist eine brutale Abzocke ohne jeglichen gesundheitspolitischen Lenkungseffekt. Es wäre erfreulich, wenn Brüssel der österreichischen Bundesregierung dafür "die rote Karte" zeigt", so Vilimsky. (Schluß)

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